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Der neue Audi A6 Avant: Kombi mit viel Platz und modernem Design

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Audi legt seinen Premium-Kombi A6 Avant neu auf. Das dynamische Design wurde nachgeschärft, ohne beim Nutzwert Kompromisse zu machen: das Platzangebot bleibt unverändert. © 1&1 Mail & Media / CF

Für gesteigerte Effizienz sorgt ein Mildhybrid in allen Versionen. Zudem ist bei der Bedienung nun alles digitalisiert.
Alle Motoren sind mit Mild-Hybrid-Technik ausgestattet. Das soll den Verbrauch reduzieren. Kern des Systems ist ein Riemen-Starter-Generator, der beim Bremsen bis zu 12 kW Leistung zurückgewinnt und in einen Lithium-Ionen-Akku einspeist.
Um das Design des A6 Avant noch weiter zu schärfen, haben die Ingolstädter bei der neuesten Ausführung die Heckscheibe noch flacher angestellt.
Zudem kann der Audi A6 Avant zwischen 55 und 160 km/h mit deaktiviertem Motor segeln. Die Motoren werden bei Betätigung des Gaspedals automatisch wieder gestartet.
Das sorgt bei dem fast fünf Meter langen Kombi für ein dynamisches Design. Der Stauraum bleibt aber so gross wie beim Vorgänger.
Die ausgeklügelte Dachgestaltung mit weiter hinten erfolgender Absenkung in die Schräge und platzsparende Ausformung des Dachhimmels bewirken, dass das Ladevolumen nach wie vor 565 Liter beträgt - oder 1680 Liter mit umgeklappter Rücksitzlehne.
Die Technik übernimmt der A6 Avant weitestgehend von der Limousine. Mit der ist der Avant bis zur B-Säule identisch.
Insgesamt bietet Audi 39 Assistenzsysteme an, die sich in drei Pakete aufteilen. "Stadt" und "Tour" sind schon erhältlich.
Das Paket „Parken“ mit selbsttätigem Ein- und Ausparken soll gegen Jahresende folgen.
Im Innenraum gibt sich der A6 Avant ganz auf der Höhe der Zeit – das heisst digitalisiert. Er hat das gleiche Bedienkonzept wie die Limousine, bei der die Fahrer fast alle Funktionen über zwei grosse Displays steuern können.
Das obere Display dient zur Bedienung von Infotainment und Navigation, das untere für Klimatisierung, Komfortfunktionen und Texteingabe.
So will Audi gewährleisten, dass das Design nicht auf Kosten der Praxistauglichkeit geht. Schliesslich macht der Avant beim Audi A6 immerhin 60 Prozent der Verkäufe aus.
Leichtes Verstauen der Ladung ermöglicht das serienmässig installierte Schienensystem. Mit Hilfe von vier variablen Verzurrösen lässt sich das Gepäck wie gewünscht positionieren. Dabei helfen ein Spannband, ein Netz und zwei Haken. Das optionale Fixierset mit Teleskopstange und Gurt ermöglicht zudem das Aufteilen des Kofferraums.
In Serie gibt es beim A6 Avant elektrische Antriebe zum Anheben der Heckklappe und zum Öffnen der Laderaumabdeckung. Als Option ist eine Sensorsteuerung für die Heckklappe erhältlich.
Voraussichtlich im September 2018 kommt der neue Audi A6 Avant auf den Markt. Wie üblich dürften die Preise rund 2.500 Euro oberhalb der Limousine liegen. Genaue Preise wurden aber noch nicht genannt.