Auto

Audi Q8: So selbstbewusst schaut das neue Gesicht der Q-Familie drein

Kommentare7

Der Marktstart des Audi Q8 steht kurz bevor. Seit Monaten spekulieren Experten und Fans der vier Ringe, wie nahe das Serienmodell des coupéartigen SUV an der im vergangenen Jahr gezeigten Studie bleibt. Jetzt liefern die Ingolstädter die Antwort. © 1&1 Mail & Media / CF

Schon auf den ersten Blick wird klar: Die optischen Unterschiede zum Konzeptfahrzeug sind auffallend marginal.
Deutlich erkennbar sind hingegen die Unterschiede zum Q7, auf dessen Basis der Q8 aufbaut.
Insbesondere die neu gestaltete Front mit dem noch prominenteren Singleframe sticht hier sofort ins Auge.
Hinzu kommen die konzentriert dreinblickenden LED-Scheinwerfer. Die Leuchten zählen zur Serienausstattung des neuesten Mitglieds der Q-Familie.
Das erscheint aber auch angebracht, dürfte der Einstiegspreis doch noch einmal über jenem des Q7 liegen.
Weiteres Highlight ist zweifellos die sanft nach hinten abfallende Dachlinie, die dem Q8 in Kombination mit den rahmenlosen Scheiben einen deutlich eleganteren Auftritt verleiht.
Sowohl die Plattform als auch die Bänder in der Fabrik im slowakischen Bratislava teilt er sich übrigens auch noch mit den Konzerngeschwistern VW Touareg und Porsche Cayenne.
Auch in Sachen Technik und Ausstattung macht Audi beim neuen Q8 einen grossen Schritt.
Das volldigitale virtual cockpit kennen wir in ähnlicher Form bereits. Über das Multifunktionslenkrad soll der Fahrer hier zwischen zwei Ansichten wählen können.
Insgesamt setzt Audi im Innenraum setzt auf Klarheit, Logik und angemessenen Komfort. So sollen Fahrer und Beifahrer nahezu sämtliche Funktionen über die zwei Displays des MMI abrufen können.
Konsequent präsentiert sich Audi zudem in Sachen Motorenpalette. Sämtliche Aggregate greifen auf die neue Mild-Hybrid-Technologie (MHEV) zurück.
Diese soll den Q8 trotz ausladender Abmessungen samt grosser Stirnfläche sowie seines nicht unerheblichen Gewichts vergleichsweise effizient machen.
Hierzu setzt Audi auf ein 48-Volt-Bordnetz sowie einen Lithium-Ionen-Akku, der durch Bremsenergierückgewinnung mit bis zu 12 kW gespeist wird. Der dafür verantwortliche Riemen-Startergenerator erlaubt lange Segelphasen sowie den Start-Stopp-Betrieb bis zu einer Geschwindigkeit von 22 km/h.
In Sachen Fahrdynamik setzt Audi auf die serienmässige Progressivlenkung bzw. die optionale Allradlenkung. Insbesondere letzte dürfte den Koloss fast spielerisch selbst durch enge Kehren wedeln lassen.
Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, muss sich nicht mehr lange gedulden. Schon im Laufe dritten Quartals 2018 soll der Q8 Audis SUV-Palette nach oben abrunden.