Nur acht Franken in Riehen TS, aber 1.080 Franken in Wetzikon ZH? Die Preise für Dauerparkkarten in Schweizer Städten könnten kaum unterschiedlicher sein.

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Einige Städte verlangen für Parkplätze quasi nichts, andere hingegen hohe Beträge. Die Preisunterschiede für Dauerparkkarten in Schweizer Städten sind enorm. Das hat nun eine Analyse des Internet-Vergleichsdienstes Comparis ergeben.

Insgesamt wurden für die Untersuchung die Parkpreise von 40 Schweizer Städten verglichen. Die Differenz zwischen dem niedrigsten und höchsten Betrag liegt bei über 1.000 Franken. Mit nur acht Franken pro Jahr für eine Dauerparkkarte kommen die Anwohner in Riehen im Kanton Basel-Stadt am günstigsten weg.

Weniger Glück haben hingegen die Zürcher, die in der Gemeinde Wetzikon ganze 1.080 Franken im Jahr hinblättern müssen.

Hier müssen Anwohner tief in die Tasche greifen

Auch Autobesitzer in Rapperswil-Jona SG müssen für einen Parkplatz tief in die Tasche greifen. Für eine Jahreskarte auf bestimmten Parkanlagen verlangt die Stadt stolze 1.000 Franken.

Wer Besitzer eines SBB-Abonnements ist, erhält in Wädenswil ZH eine Park-and-Ride-Karte für jährlich 720 Franken. Maximal drei Tage am Stück darf man das Auto dort parken. In Baar ZG gibt es für die Anwohner keine Karten fürs Parkieren.

Niedrigere Preise in der Westschweiz

Wesentlich günstiger lässt es sich in der Westschweiz parken. Der Tarif für Dauerparkkarten liegt dort bei unter 300 Franken. 200 Franken verlangen die Städte im Kanton Genf. 110 Franken sind es in Neuenburg.

Grund für die enormen Unterschiede sei die Besteuerung in den einzelnen Kantonen. "In Hochsteuergebieten sind die Bürger weniger bereit, sich zusätzlich über Gebühren melken zu lassen", sagt Gebührenexperte Leo Hug von Comparis.  © 1&1 Mail & Media/spot on news