Immer öfter werden Corona-Schutzmasken am Autorückspiegel befestigt. Die Stadtpolizei Uster macht auf das Vergehen aufmerksam.

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Eine Maske am Rückspiegel aufzuhängen, mag zwar praktisch erscheinen, schränkt aber die Sicht beim Autofahren ein. Deshalb droht bei einem Verstoss eine teure Verzeigung der Polizei.

"Es ist vorbildlich, dass die Maskenpflicht ernst genommen wird", schreibt die Stadtpolizei Uster in einem Tweet. Doch die Maske dürfe nicht die Sicht im Verkehr behindern. Bei Verkehrskontrollen finde die Polizei derzeit häufig solche Bilder vor.

"Eine Maske am Rückspiegel ist wie ein Navi-Gerät, das mitten in der Frontscheibe befestigt ist", so Ralph Marthy, Chef Sicherheits- und Verkehrspolizei der Stadtpolizei Uster, zu "20 Minuten". "Der Fahrzeuglenker muss – bei einer Augenhöhe von 75 Zentimetern über der Sitzfläche – ausserhalb eines Halbkreises von zwölf Metern Radius die Fahrbahn frei überblicken können", erklärt Marthy.

Meist Ermahnung statt Verzeigung

Eine Verzeigung bleibt laut Polizei Uster dabei meist eher die Ausnahme: "Sie nutzen ihren Ermessensspielraum und belassen es dabei, die Personen zu ermahnen." Zu der ohnehin schon teuren Busse kommen oft noch verhältnismässig hohe Gebühren dazu.

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