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Porsche 911 Speedster by dp motorsport: "Backdating" eines Elfers

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Der Besitzer dieses ganz speziellen Porsche 911 Speedster konnte sich so gar nicht mit der für ihn zu modernen Erscheinung seines Sportwagens anfreunden – und wandte sich kurzerhand an einen erfahrenen Spezialisten. dp motorsport aus Overath nahm die Herausforderung des „Backdatings“ an. © 1&1 Mail & Media / CF

Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen.
Die neuerlichen Modifikationen stellen übrigens bereits die zweite Phase des Umbaus dieses Exemplars dar. In Phase eins wurde der Elfer, der im Jahre 1989 die Zuffenhausener Produktionshallen verliess, überhaupt erst zum Speedster umgebaut.
Das passierte Ende der 1990er im sonnenverwöhnten Kalifornien, bevor er dann seinen Weg nach Deutschland fand. Ursprünglich machte der in militärischem Nardograu lackierte 911 als Targa 3.2 die Strassen unsicher.
Inspirationsquell für die nicht alltägliche Farbwahl war offenbar der typische Anstrich mehr oder weniger moderner Jagdflugzeuge.
Im Zuge der Phase zwei setzte dp motorsport nun auf das hauseigene Bodykit namens dp11F Carrera-Widebody.
Dieses verschafft dem Speedster unter anderem um ein Zoll breitere Radläufe, eine weiter gen Asphalt ragende Frontschürze sowie spezielle Seitenschweller.
Insbesondere die dezenten Schweller sollen dem Elfer in der Seitenansicht zu einer noch eleganteren Linie zu verhelfen, während die breiten Radläufe vor allem den kraftvollen Auftritt unterstreichen.
Anstelle der typischen Targa-Charakteristika im hinteren Dachbereich stellt der Speedster stolz seine glatte Haube zur Schau.
Neue Heckschürze – neue Endrohre. Die fallen weder zu aufdringlich noch zu unauffällig aus.
Weiterer Baustein zum Erfolg des Projekts zum künstlichen Altern des Porsche: die 19-Zöller im stilechten Design.
Distanzscheiben aus dem Hause H&R sorgen indes dafür, dass die Pellen nicht in den Tiefen der Radläufe untergehen.
Das glänzende Porsche-Emblem ersetzt am 911 Speedster by dp motorsport eine Variante in schwarz matt.
Viel klassischen Charme und Purismus findet der Besitzer des Speedsters im Innenraum vor.
Auf die Phase zwei soll übrigens noch eine dritte Phase folgen. In der soll der Speedster ein umfangreich einstellbares Clubsport-Fahrwerk sowie spezielle PU-Lager erhalten.
Und auch am ikonischen Boxer darf der eine oder andere Handgriff dann natürlich nicht fehlen. Der Veredler mit dem Hang zu ganz besonderen Porsche-Projekten will dem Motor 260 statt der serienmässigen 218 PS entlocken.
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