Tuning-Highlights des Jahres: Diese aufgemotzten Boliden haben begeistert

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2016 war ein Jahr voller verrückter Tuning-Highlights, PS-Protze und skurriler Ideen: Ob SUVs mit 2.000 PS, Pick-up-Trucks mit drei Achsen oder Supersportwagen mit Dachboxen – nahezu in jedem Bereich wurden Neuheiten präsentiert und Rekorde gebrochen. Diese Karren zählen in jedem Fall zu den Tuning-Highlights des Jahres! © 1&1 Mail & Media / CF

Das Jahr 2016 war ein Jahr voller verrückter Tuning-Highlights, PS-Protze und skurriler Ideen: Ob SUVs mit 2.000 PS, Pickup-Trucks mit drei Achsen oder Supersportwagen mit Dachboxen – nahzu in jedem Bereich wurden Neuheiten präsentiert und Rekorde gebrochen. Den Rekord für potent motorisierte Limousinen dürfte zumindest an die Tuner von Posaidon gehen: Deren E63 RS850+ soll mithilfe von neuen Turboladern und jeder Menge Umbauten im Motorbereich extreme 1.020 PS auf den Antriebsstrang loslassen.
Da kann der im Oktober vorgestellte Brachial-Umbau vom selbsternannten Driftmeister Ken Block nur müde lächeln: Der 6,7 Liter grosse V8-Block des Hoonicorn V2 Ford Mustang wird mit zwei Turboladern so richtig auf Leistung gebracht – 1.400 PS machen das Muscle Car zum bislang stärksten Arbeitsgerät des Gymkhana-Stars.
Der Nissan GT-R von Kuhl Racing ist rollendes Kunstwerk. Erst bei genauerer Betrachtung des goldfarbenen Sportwagens lassen sich die filigranen Ornamente erkennen, die sich auf der ganzen Karosserie verteilen, und das Auto zu einem einzigartigen Unikat machen. Auf der SEMA Tuningshow im November war der Bolide eine der Hauptattraktionen.
Nur an den Scheinwerfern lässt sich noch erkennen, was bei diesem extremen Umbau als Basis diente: Der Scaldarsi Motors Emperor I ist ein fast bis zu Unkenntlichkeit umgebauter Mercedes-Maybach S 600 – Chrom und Gold, wohin das Auge blickt. Im Innenraum kommen Krokodilleder und Samt zum Einsatz. Kostenpunkt: 1,32 Millionen Euro. Stilistisch sicherlich fragwürdig, ist diese Luxuskarre dennoch ein echtes Kunstwerk.
Ganz anders dagegen der Porsche 911 Targa von Zolland Design. Die schwedische Tuningfirma macht den neuen 911er zu einem gelungenen Retro-Renner. Inspiration fanden die Tuner vor allem beim Porsche 356. Die berühmten Fuchsfelgen stammen jedoch vom Ur-Elfer.
Viel Aufmerksamkeit hat auch der Audi S8 Plus von Abt erregt: Der Tuner aus dem Allgäu hat der ohnehin bereits unverschämt starken Version des Ingolstädter Luxusgleiters einen noch brutaleren Leistungskick verpasst: mit bis zu 735 PS. Optisch hält sich der edle Kraftbolzen allerdings zurück.
Hamann setzte 2016 voll auf des Range Rover Evoque Cabrio: erst mit sportlichen Anbauteilen und einer Leistungskur, später mit einem fetten Breitbau-Kit, das den derzeit wohl einmaligen Mix aus SUV und Cabriolet noch individueller macht.
Der exzentrische Wintersportler Jon Olsson präsentierte im Herbst sein neuestes Spassgerät für den Skiurlaub: Der auf 800 PS aufgeblasene Lamborghini Huracán im Wintertarn-Look ist mit einem wohl einmaligen Extra ausgestattet: Auf dem Heck des Fahrzeugs ist eine geräumige Skibox befestigt. Ein Lambo mit Einpack-Qualitäten? Das kann nur Jon Olsson!
Schon gegen einen normalen Ford Raptor erscheinen gewöhnliche SUVs wie Kleinwagen. Doch US-Tuner Hennessey trieb in diesem Jahr die Muskelspiele auf die Spitze: Der VelociRaptor 6x6 kommt mit Allradantrieb und drei Achsen, 600 PS und monströser Offroad-Bereifung.
Nein, hier handelt es sich nicht um eine Bastelarbeit einer arabischen Tuning-Garage. Was man hier sehen kann, ist eine hochoffiziell von Toyota getunte Extremvariante des Land Cruisers: schier unfassbare 354 km/h soll das Ungetüm namens Toyota Land Speed Cruiser schnell werden. Möglich macht es ein 5,7 Liter grosser V8-Motor mit zwei Garrett-Turboladern von der Grösse zweier Volleybälle. Maximaler Output: knapp über 2.000 PS.