Uwe Berndt

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Artikel von Uwe Berndt

José Mourinho und Manchester United haben sich auseinandergelebt, die Zweckehe steht kurz vor der Scheidung. Was aber würde ein Aus bei den Red Devils für die Karriere des “Special One” bedeuten?

Nach einem etwas holprigen Start ist Borussia Dortmund zuletzt regelrecht explodiert. Lucien Favre bastelt an einer Mannschaft, die momentan besser funktioniert als der Klassenprimus - und die dem FC Bayern auf Sicht gefährlich werden könnte.

Der FC Bayern rumpelt sich gegen Ajax zu einem schmeichelhaften Remis und zeigt dabei einige veritable Probleme. Ein wenig erinnert der Rekordmeister in diesen Tagen an die deutsche Nationalmannschaft bei der WM.

Der FC Bayern hat mit mit der Verpflichtung von Niko Kovac einen anderen Weg eingeschlagen und nicht wenige haben die Aufgabe beim Rekordmeister als eine Nummer zu gross für Kovac empfunden. In den ersten drei Monaten in München hat der neue Trainer seine Kritiker aber überzeugt.

Die hohe Belastung sowie der in der Breite nur unzureichend besetzte Kader des FC Bayern München zwingt Trainer Robert Kovac schon früh in der Saison zu vielen Spielerwechseln. Das rächte sich gegen den FC Augsburg - wird aber wohl keine Ausnahme bleiben.

Die jüngsten Verletzungen bringen Bayern-Coach Niko Kovac in die Bredouille: Vor den Münchenern liegt ein strammes Programm, der stark ausgedünnte Kader könnte sich dabei als Problem erweisen. Oder gibt es einen Plan B?

Spiel eins nach dem WM-Debakel wurde allenfalls zu einem Neustart light für die deutsche Nationalmannschaft. Joachim Löw rief gegen Frankreich einen selten gesehenen Pragmatismus aus - und hatte damit Erfolg. Ein Modell für die Zukunft dürfte das aber dennoch nicht sein.

Der Wechsel von Cristiano Ronaldo zu Juventus verschiebt die Machtverhältnisse in der Champions League. Real Madrid ohne seinen Superstar dürfte nicht mehr der grosse Dominator sein. Die Konkurrenz lauert - allen voran der neue Klub von CR7. Von den deutschen Klubs sollte man indes nicht zu viel erwarten.

Wer geglaubt hatte, das WM-Desaster der deutschen Nationalmannschaft würde wie angekündigt einen radikalen Wandel nach sich ziehen, sieht sich enttäuscht. Joachim Löws Analyse fiel mager aus, die grosse Reformen kommt nicht - erstmal.

Am Mittwoch präsentiert Joachim Löw endlich die sportliche Analyse des WM-Desasters. Der Bundestrainer wird dabei auf viele Punkte eingehen müssen und Lösungen präsentieren, wie Deutschland es wieder in die Weltspitze schaffen kann. Aber welche Lösungen könnten das sein?

Vom Titelrennen sollten sich die Fans vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison keine besonders grosse Spannung erwarten. Die Saison-Vorschau.

Beim Kantersieg im Supercup gegen Eintracht Frankfurt deutete der FC Bayern schon an, was sich Niko Kovac in der anstehenden Saison erwartet. Der Trainer probierte ein paar Dinge aus - darunter neue Rollen für seine beiden Flügelspieler.

Jürgen Klopp hat im Sommer mit Liverpool eine Transferoffensive gestartet und den Kader ordentlich verstärkt. Das lässt die Fans träumen. Ist sogar der erste Meistertitel seit 28 Jahren drin?

Borussia Dortmund schnappt sich mit Axel Witsel ein sehr wichiges Mosaiksteinchen auf dem Weg zur Erneuerung. Der Belgier dürfte sportlich über alle Zweifel erhaben sein - und trotzdem birgt der Wechsel ein das eine oder andere Risiko.

Mario Gomez’ Rücktritt aus der Nationalmannschaft ist aus mehreren Gründen nachvollziehbar. Der stets umstrittene Angreifer hat aber einen sauberen Abgang hinbekommen - und das ist dieser Tage schon bemerkenswert genug.

Bayern München geht mit einem Personalproblem in die neue Saison: Der Rekordmeister hat derzeit noch ein massives Überangebot an zentralen Mittelfeldspielern. Sportchef Hasan Salihamidzic kündigt Verkäufe an, um den inneren Frieden seines Kaders zu bewahren. Welche Spieler müssen zittern?

Für das historische Aus der Nationalmannschaft gibt es neben den rein sportlichen Fehlern auch ein paar andere Gründe abseits des Platzes. Die Jugendarbeit in Deutschland bedarf einer Reform. Und die Nationalmannschaft sollte sich wieder etwas geerdeter präsentieren.

Paris St.-Germain könnte von der UEFA wegen möglichen Verstössen gegen Financial Fairplay bestraft werden - so wie gerade eben der AC Mailand. Manche wünschen sich ein hartes Durchgreifen gegen den Pariser Klub, der im letzten Sommer für über 400 Millionen eingekauft hat - zu grosse Hoffnungen sollte sich aber wohl niemand machen. Überhaupt stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Regel.

Jetzt ist es nicht mehr billiger Populismus oder ein künstlich geschaffenes Schreckensszenario, jetzt ist es bittere Realität: Deutschland ist bei der Weltmeisterschaft als Titelverteidiger in der Gruppenphase gescheitert. Das schlechteste Abschneiden der Geschichte ist eine Zäsur, aber es hat eine Geschichte. Acht Gründe für das peinliche WM-Aus.

Antonio Rüdiger oder Niklas Süle? Kommt Mesut Özil wieder in die Mannschaft? Und was wird aus Thomas Müller? Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Südkorea viele personelle Optionen.

Deutschland hat gegen Schweden dank eines magischen Moments von Toni Kroos gewonnen - und gerade so das Vorrunden-Aus abgewendet. Dieser Treffer könnte die emotionale Wende bedeuten, die dieses Team so dringend gebraucht hat.

Deutschland steht gegen Schweden mit dem Rücken zur Wand, der Bundestrainer muss nun personelle und taktische Varianten präsentieren, die auch greifen. Aber welche Möglichkeiten bleiben Joachim Löw, um das Desaster des frühen Ausscheidens zu verhindern?

Deutschlands WM-Fehlstart gegen Mexiko hat massive Defensivprobleme offenbart. Bundestrainer Joachim Löw ist im Endspiel gegen Schweden gefordert - vor allem für die löchrige Abwehr muss er Lösungen finden.

Titelverteidiger Deutschland startet mit bescheidenen Testspiel-Ergebnisse etwas vorbelastet in die WM 2018 in Russland. So stehen die Titel-Chancen des deutschen Teams und seinen möglicherweise ärgsten Konkurrenten.

Deutschlands komplett verpatzter WM-Auftakt gegen Mexiko hatte sich leise angedeutet. Die Mannschaft und Joachim Löw haben die Signale aber geflissentlich übersehen. Der Bundestrainer benötigt jetzt einen schnellen Paradigmenwechsel.