Name, Geburtstag, Adresse: Was früher schnell einmal im Internet geteilt wurde, lässt mittlerweile viele Bürgerinnen und Bürger hellhörig werden. Die Datenvertrauensstudie 2019 zeigt: Wir sind online vorsichtiger geworden.

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Die jüngsten Datenklau-Skandale haben sicherlich ihren Teil dazu beigetragen: Schweizer Internet-Nutzer geben online längst nicht mehr so viel von sich preis wie sie es noch vor einem Jahr gemacht haben. Das zeigt die diesjährige Datenvertrauensstudie des Vergleichsdienstes Comparis.

Bedrohung erkannt, Gefahr gebannt?

Besonders das öffentliche Teilen von Kontonummern und privatem Bildmaterial hat in den vergangenen zwölf Monaten abgenommen.

Digital-Experte Jean-Claude Frick meint gegenüber "20 Minuten", dass dies vor allem einen Grund habe: Die Nutzer würden sich von grossen Internetunternehmen wie Google oder Facebook zunehmend bedroht fühlen. "Diese lassen Nutzer vermehrt zögern, persönliche Daten preiszugeben."

Aber auch mit Angaben wie dem richtigen Geburtsdatum, Erkrankungen in der Familie oder dem aktuellen Aufenthaltsort würde online mittlerweile bewusster umgegangen werden.

Positiver Nebeneffekt

Tatsächlich, so zeigt die Studie, habe sich in dem vergangenen Jahr auch die Einstellung zur Passwortpflege geändert. Waren es 2018 nur 31,3 Prozent aller Schweizer, die für jeden Online-Dienst ein unikales Passwort benutzt haben, sind es in diesem Jahr bereits 35,1 Prozent.

"Die Einführung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung DSGVO hat das Thema Datenschutz bekannter gemacht", erklärt Frick das digitale Umdenken der Schweizer. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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