Die administrativen Aufgaben von Staatsangestellten haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Eine Online-Studie zeigt nun: Einem Grossteil der Befragten raubt die täglich anfallende Arbeit kostbare Energie, um sich privat entfalten zu können.

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Insgesamt 3.500 Staatsangestellte haben an der Online-Befragung des Verbandes des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) teilgenommen.

Am Freitag wurden die Ergebnisse öffentlich gemacht. Mit der Erkenntnis: Vielen Angestellten wächst das tägliche Arbeitspensum über den Kopf.

Mehrheit kann den Feierabend nicht geniessen

Zwar seien 68 Prozent der Befragten mit der aktuellen Arbeitssituation ganz oder eher zufrieden, so referiert "20min.ch". Ebenso viele würden sich an ihrem Arbeitsplatz aber auch gestresst fühlen. Gründe dafür seien vor allem:

  • die steigende Menge an Arbeit (84 Prozent)
  • die zunehmende psychische Belastung (74 Prozent)
  • die Arbeiten abseits des eigentlichen Kerngeschäfts (63 Prozent)

Die Folge: Rund zwei Drittel der Staatsangestellten hätten nach dem Feierabend kaum noch Kraft und Muse, um individuellen Freizeitaktivitäten nachzugehen.

Erfreulich hingegen: Obwohl das Arbeitspensum auf die Stimmung zu drücken scheint, gaben ganze 94 Prozent der Befragten an, sich gut mit ihrer Mitarbeiterschaft zu verstehen. Die Zufriedenheit mit der Führungsebene liegt bei 61 Prozent. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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