Burn-out? Diese Warnsignale Ihres Körpers sollten Sie ernst nehmen

Wohl jeder war schon einmal gestresst oder mit einer Situation überfordert. Doch wenn der Zustand dauerhaft anhält und die Gesundheit beeinträchtigt, ist Vorsicht geboten. Hinter einer länger anhaltenden Erschöpfung kann auch ein Burn-out stecken. Auf welche Warnsignale Ihres Körpers Sie deshalb achten sollten, zeigen wir Ihnen in dieser Galerie. Die Informationen ersetzen aber natürlich keinen Arztbesuch!

Karriere, Familie, Stress bei der Arbeit und kaum Freizeit - wer sich dauerhaft körperlich, geistig und emotional völlig kaputt und ausgebrannt fühlt, könnte bereits unter Burn-out leiden. Schlaflose Nächte und innere Unruhe sind keine Seltenheit? Wenn sich noch weitere Symptome dazugesellen, sollten Sie genauer hinschauen.
Obwohl es keine einheitlichen Burn-out-Symptome gibt, können einige Warnsignale des Körpers auf eine krankhafte Erschöpfung hinweisen. Oft treten über einen längeren Zeitraum vermehrt Kopfschmerzen und Muskelverspannungen auf, die keine erkennbare körperliche Ursache haben.
Plötzlicher Schwindel, Kreislaufprobleme und Gleichgewichtsstörungen tauchen aus dem Nichts oder vermehrt in Stresssituationen auf. Neurologische Untersuchungen bleiben jedoch meist ohne Befund.
Ihre täglichen Aufgaben wachsen Ihnen über den Kopf und Sie wissen nicht, wie Sie das alles schaffen sollen. Die Konzentration lässt nach, Sie können nicht mehr die Leistung bringen, die erwartet wird. Selbst am Wochenende oder im Urlaub fällt es Ihnen schwer, abzuschalten.
Ein neues Projekt bringt Sie an Ihre Grenzen, Sie geben bereits Ihr Bestes, doch der Chef will noch mehr Einsatz: Das Herz rast, die Hände zittern und Sie stehen ständig unter Strom. Wenn solche Stressmomente auch nach Entspannungsphasen anhalten, sendet Ihr Körper deutliche Signale der Überlastung.
Sie leiden vermehrt unter Übelkeit, Magenschmerzen und Durchfall, doch die Ärzte können einfach keine organischen Ursachen dafür finden? Dann könnte Ihnen der Dauerstress auf den Magen schlagen. Auch häufige Erkältungen und eine verstärkte Anfälligkeit für Infekte sind eine Abwehrreaktion des Körpers, die nicht ignoriert werden sollte.
Für viele bieten Sport und Entspannung einen guten Ausgleich zu den Belastungen des Alltags. Machen jedoch selbst die Hobbys keinen Spass mehr und lässt sich die gedrückte Laune einfach nicht bessern, könnte sich ein Burn-out ankündigen.
Treten mehrere Warnsignale auf, sollten Sie sich an einen Arzt wenden. Wenn sämtliche Symptome keine organischen Ursachen haben, liegt die Diagnose Burn-out nahe. Der Arzt sollte jedoch auch untersuchen, ob nicht sogar eine Depression hinter den Symptomen steckt.
Keine Angst vor einer Therapie: Viele nehmen die Warnhinweise nicht ernst und gehen einer psychologischen Betreuung aus dem Weg. Dabei kann man einem Burn-out bereits bei ersten Anzeichen durch eine gezielte Behandlung entgegenwirken.