Viele Frauen freuen sich über die wärmeren Temperaturen. Aber vor dem Gedanken an kurze Hosen und Röcke graut es so mancher. Der Grund: Cellulite. Mit diesen Tipps können Sie die unschönen Dellen bekämpfen.

Viele Frauen ziehen ungern kurze Hosen oder Bikinis an. Dabei ist Cellulite gar kein seltener Makel: Etwa neun von zehn Frauen über 20 leiden an der Orangenhaut. Kein Grund also, sich bei warmen Temperaturen zu verstecken. Wer trotzdem etwas gegen die Dellen unternehmen möchte, kann zu verschiedenen Mitteln greifen.

Warum bekommen wir Cellulite?

Wir haben das Schlank-Programm aus dem Fernsehen ausprobiert.

Vor allem Frauen sind anfällig für die Dellen. Das liegt daran, dass unser Bindegewebe viel dehnbarer ist. Damit der Bauch sich bei einer Schwangerschaft besser nach vorne wölben kann, verlaufen weibliche Bindegewebsfasern parallel zueinander. Dadurch können sich Fettzellen besser durchdrücken und die kleinen Beulen treten auf.

Ob man Cellulite bekommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Beschaffenheit des Bindegewebes ist vererbbar. Wenn Mutter oder Grossmutter mit Orangenhaut zu kämpfen haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man ebenfalls Probleme bekommt.

Auch das Alter spielt eine Rolle, da der Körper mit der Zeit Muskeln abbaut. Dadurch können sich vorhandene Fettzellen besser ausbreiten und die bereits bestehende Cellulite verschlimmert sich. Antibabypillen mit einer hohen Dosis des weiblichen Sexualhormons Östrogen können Orangenhaut ebenfalls beeinflussen.

Cellulite verschwindet niemals vollkommen, wenn man einmal betroffen ist. Es gibt aber verschiedene Mittel und Wege, die Dellen zu beeinflussen.

Ernährung und Sport

Übergewicht kann Cellulite begünstigen. Wer der Orangenhaut den Kampf ansagt, sollte erst einmal überflüssige Pfunde loswerden. Das funktioniert am besten mit einer vitaminreichen, gesunden Ernährung, bei der mehr Kalorien verbrannt werden, als man zu sich nimmt.

Der zweite Pfeiler dieser Therapie ist Sport. Auch hier gilt: Ganz wegtrainieren kann man Cellulite nicht. Aber eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining kann die Haut beeinflussen. Für Frauen gilt: Keine Angst vor dem Muskelaufbau. Muskeln lassen die Haut von unten straffer wirken und bekämpfen so die Dellen.

Cremes und Peelings

Heimliche Volkskrankheit betrifft Hunderttausende Menschen.

Eine Behandlung mit Cremes und Peelings kann Cellulite nur verbessern, aber niemals ganz bekämpfen, da die Lotionen nicht bis in die Fettzellen eindringen können. Sie können jedoch mit Wirkstoffen wie Koffein oder Grüntee die Haut kurzzeitig straffen. Die Mittel müssen dauerhaft angewendet werden. Hört man mit dem Eincremen der Haut auf, kehrt die Cellulite zurück.

Mesotherapie

Die Mesotherapie ist wirksam, aber schmerzhaft und teuer. Bei der Behandlung werden mit kleinen Nadeln fettlösende Stoffe in die mittlere Hautschicht injiziert. Dort zerstören sie dann die Fettzellen.

Nach der Behandlung können Schmerzen und blaue Flecke auftreten. Sie ist allerdings auch kostspielig und langwierig. Je nach Körperstelle muss man mit bis zu 350 Euro rechnen. Die Prozedur wird zwischen vier und sechs Mal wiederholt.

Endermologie-Therapie

Bei der Endermologie-Therapie wird die Haut mit einer speziellen Saug- und Druckmassage bearbeitet. Die Wirkung erstreckt sich bis in die Unterhaut, dabei soll die Durchblutung angeregt und der Lymphfluss gefördert werden. Die Haut wird glatter und fester.

Diese Behandlung ist schmerzfrei und etwas günstiger als die Mesotherapie. Pro Sitzung zahlen Sie zwischen 50 und 100 Euro. Allerdings sollte man ungefähr 15 Sitzungen absolvieren.

Der Hype ist gross: Dr. Oetker hat eine Schokoladen-Pizza auf den Markt gebracht. Ab 1. April soll sie in der Tiefkühltruhe zu finden sein. Wir haben sie vorab getestet.