Kinder, die in eine Kindertagesstätte gehen, werden öfter krank als andere Kinder. Das bringt ihnen im späteren Leben sogar einige Vorteile.

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Wer seinen Nachwuchs in eine Kindertagesstätte bringt, kann ein Lied davon singen: Gerade zur Winterzeit scheint das Kind - und damit auch man selbst - gar nicht mehr gesund zu werden.

Das ist auch nicht verwunderlich, denn der erhöhte "Kontakt mit Menschen und somit mit unterschiedlichsten Erregern macht die Kinder krank", zitiert "Blick.ch" die Jugendärztin Tatiana Schaad.

Doch wen das aktuell betrifft, der kann positiv in die Zukunft blicken. Zu Beginn der Betreuung sei es ganz normal, dass die Kinder öfter krank werden, als diejenigen, die zu Hause bleiben. Nach einer Weile wende sich aber das Blatt und Kita-Kinder haben "eine höhere Widerstandskraft und weniger Infekte im Schulalter", so Schaad weiter.

Öfter mal daheim bleiben

Generell rät sie Eltern aber dennoch, die Kinder impfen zu lassen und kranke Kinder nicht in die Betreuung zu bringen. Speziell Mütter hätten oft Angst, den Beruf zu verlieren, wenn sie zu Hause das Kind hüten. Sie "bringen das Kind ­darum wissentlich krank in die Kita", so Regula Gmür, Geschäftsführerin des Zürcher Vereins Kinderkrippe Auzelg.

Ihr Appell daher an die Herren: "Dass auch gerne mal der Papa mit dem kranken Kind zu Hause bleiben kann, ist noch nicht in allen Köpfen angekommen." (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

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