München (dpa/tmn) - Regelmässige Bewegung schützt vor Rückenschmerzen. Auch wenn das Kreuz schmerzt, sollte man nicht auf dem Sofa liegen bleiben und sich schonen, warnt Reinhard Schneiderhan. Er ist Orthopäde in München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga.

Stattdessen kann man versuchen, Nackenverspannungen durch Kreisenlassen der Schultern zu lösen. Gegen Verspannungen in anderen Bereichen des Rückens hilft Schneiderhan zufolge die Tennisballmassage. Dazu stellt man sich rücklings an eine Wand, schiebt einen Tennisball zwischen Rücken und Wand und bewegt sich langsam auf und ab.

Schmerzt die untere Wirbelsäule, tut die Stufenlagerung gut: Flach auf den Rücken legen und die Beine im 90-Grad-Winkel auf einem Stuhl ablegen.

Um Schmerzen im Rücken vorzubeugen, eignen sich besonders Sportarten, die das Kreuz stärken - zum Beispiel Schwimmen, Nordic Walking oder Pilates.

Wenn die Rückenschmerzen mehrere Tage anhalten und weitere Symptome wie Taubheitsgefühle oder Fieber hinzukommen, sollte man unbedingt zum Arzt gehen.© dpa