Sport im Homeoffice: Mit diesen Tipps halten Sie sich zu Hause fit

Die Fitnessstudios sind geschlossen und wegen Homeoffice bewegen Sie sich nicht einmal mehr auf dem Weg zur Arbeit. Doch auch im heimischen Wohnzimmer können Sie einiges tun, um fit zu bleiben. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Dass sich das auf Dauer auf unsere Gesundheit auswirkt, ist klar. Wirken Sie also rechtzeitig der Bewegungsarmut entgegen. Auch wenn Sie vielleicht jetzt keinen Unterschied spüren - langfristig kann wenig Bewegung zu Körperschäden und damit verbundenen Schmerzen führen.
Als Ersatz für den Gang ins Fitnessstudio können Sie sich bei einem Online-Studio anmelden und die Übungen in Ihrem Wohnzimmer ausführen. Auch YouTube oder die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bieten viele Videos, die Anleitungen für das Training daheim zeigen. Ob Yoga, Tanz oder Krafttraining - stöbern Sie einfach mal im Internet und suchen Sie sich für Sie passende Übungen aus.
Sie haben keine Lust, während des Sports die ganze Zeit auf ein kleines Display zu starren? Dann haben wir hier einige Übungen, die Sie zu Hause ganz einfach durchführen können. Dabei reichen schon wenige Übungen am Tag - alles ist besser, als sich gar nicht zu bewegen.
Das Wichtigste für den Sport zu Hause: Sie benötigen Motivation! Versuchen Sie, sich einen Plan zu erstellen, welche Übungen Sie wann durchführen wollen. Wenn Sie im Homeoffice arbeiten, stellen Sie sich den Handywecker, der Sie an regelmässige Pausen mit entsprechenden Übungen erinnert. Steigern Sie Ihre Motivation und machen Sie das tägliche Sportprogramm zum Familienevent. Gemeinsam machen die Übungen mehr Spass.
Viele Menschen haben in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen das Joggen für sich entdeckt. Sie bekommen frische Luft und powern sich aus. Wenn Joggen nicht Ihr Ding ist, versuchen Sie stattdessen, täglich 30 Minuten Spazieren zu gehen. Wenn Sie sich jeden Tag eine andere Route suchen, bleibt der Gang auch interessant. Sie werden ganz neue Seiten Ihres Viertels entdecken.
Auch während der Homeoffice-Zeit können Sie sich bewegen. Stehen Sie bei jedem Telefonat auf und laufen Sie in Ihrer Wohnung auf und ab. Spannen Sie beim Sitzen mehrmals hintereinander Ihre Po- und Oberschenkelmuskeln. Strecken Sie die Arme nach vorne aus, halten Sie einen Moment inne - dann hängen lassen und ausschütteln. Heben Sie abwechselnd Ihre Fersen und Ihre Zehenspitzen an, das kräftigt die Waden.
Sie wohnen in einer Wohnung im vierten Stock oder haben eine Treppe im Haus? Prima! Dann nutzen Sie das Treppenhaus. Laufen Sie die Treppen mindestens einmal am Tag hinunter, um die Post aus dem Briefkasten zu holen - und sprinten Sie sie am besten wieder hinauf.
Nutzen Sie Ihre Wohnung, um Übungen durchzuführen. Positionieren Sie Ihre Hände auf der Kante Ihrer Couch. Strecken Sie die Beine aus, nur die Fersen berühren den Boden. Halten Sie den Körper senkrecht an der Kante und beugen Sie langsam die Arme, sodass die Ellenbogen zusammengedrückt sind und in einen 90-Grad-Winkel kommen. Dann wieder mit Kraft aus den Armen hochdrücken. Mehrmals wiederholen.
Auch bei dieser Übung hilft Ihnen Ihr Sofa. Halten Sie Ihren Körper gestreckt und stützen Sie Ihre Arme vor dem Körper auf der Kante ab. Führen Sie dann mehrere Push-Ups nacheinander aus. Leichter wird die Übung, wenn Sie diese Form der Liegestütz auf den Knien ausüben, denn dann lasten nur etwa 50 Prozent des Gewichts auf den Armen.
Für Beinübungen legen Sie sich entspannt auf eine Seite und stützen sich auf Ihrem Arm ab. Heben Sie dann mehrmals das obenliegende Bein an. Sie können es hoch- und runterbewegen, aber auch horizontal vor und zurück. Danach das obere Bein über das untere kreuzen und den Fuss abstellen. Nun das untere Bein anheben - da freuen sich die Innenschenkelmuskeln!
Legen Sie sich auf den Boden, am besten auf eine Matte. Winkeln Sie dann beide Beine an und halten Sie sie in der Luft. Die Hände halten Sie an den Hinterkopf, sodass die Ellenbogen nach vorne zeigen. Dann bewegen Sie abwechselnd den rechten Ellenbogen zum linken Knie und den linken Ellenbogen zum rechten Knie. Bauch anspannen nicht vergessen.
Stellen Sie sich aufrecht hin. Machen Sie einen grossen Ausfallschritt nach vorne, sodass das hintere Knie fast den Boden berührt. Das vordere Knie sollte sich oberhalb des Knöchels befinden und im 90-Grad-Winkel stehen. Wer mehr möchte, kann dann den Oberkörper mit vor der Brust verschränkten Händen zur Seite rotieren. Anschliessend das Bein wechseln.
Stellen Sie sich in den Vierfüsslerstand. Heben Sie dann den rechten Arm und das linke Bein, strecken Sie beides gerade von sich. Wechseln Sie anschliessend zum linken Arm und rechten Bein. Achten Sie darauf, Spannung im ganzen Körper aufzubauen. Durch die Übung wird vor allem Ihre Kern-Muskulatur trainiert.
Begeben Sie sich in die Bretthaltung - so lange, wie eben möglich. Das geht auch auf den Knien oder Unterarmen aufgestützt und trainiert den ganzen Körper. Von dort aus können Sie auch auf die Seite kippen und so zuerst die linke Körperhälfte (besonders die Taille samt Hüftspeck) und dann die rechte trainieren.
Gönnen Sie sich zum Abschluss eine ruhige Übung: Die sogenannte Kindeshaltung entspannt vor allem den unteren Rücken und die Schultern. Entweder mit hüftbreit geöffneten oder mit geschlossenen Beinen ausführen. Es soll sich vor allem gut anfühlen!