Spanien ist laut einer aktuellen Studie das gesündeste Land der Welt. Die Schweiz rutscht in dem neuen Ranking hingegen auf Platz fünf ab.

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Das US-Finanzunternehmen Bloomberg hat eine Studie veröffentlicht, in der die gesündesten Länder der Welt aufgezählt werden. Platz eins sichert sich dieses Mal Spanien vor Italien, Island und Japan.

Nur auf Platz fünf rangiert die Schweiz - und verliert damit zur letzten Erhebung 2017 zwei Ränge.

Spanier punkten mit kalter Suppe

Demnach punkten die Spanier mit ihrer "mediterranen Diät", die auch den zweitplatzierten Italienern zugutekommt. 2017 lag Spanien noch auf Rang sechs.

"Vielleicht ist es irgendwas in der Gazpacho oder der Paella", wird im Bloomberg-Bericht gemutmasst.

Gazpacho ist die landestypische kalte Gemüsesuppe, in der zum Beispiel Tomaten, Gurken, Peperoni, Zwiebeln und Knoblauch verarbeitet sind.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung bescheinigt dem Land: "In Spanien werden deutlich mehr Gemüse, Früchte und Hülsenfrüchte verzehrt als in den nördlichen Ländern Europas. Und als Fettquelle steht Pflanzenöl im Vordergrund."

Schweizer essen zu fleischlastig

2015 hatte die nationale Studie "menuCH" ergeben, dass die Schweizerinnen und Schweizer zu viel Fleisch und Zucker konsumieren. Raclette, Fondue oder der geliebte Cervelat sollten den Menüplan nicht bestimmen.

In der Bloomberg-Studie wurden 169 Nationen untersucht. Dabei wurden die Ernährungsweise, das Gesundheitssystem, die Lebenserwartung, Übergewicht und Zigarettenkonsum miteinander verglichen.

Die Spanier haben zudem die höchste Lebenserwartung unter den Ländern in Europa. Prognosen des Institute for Health Metrics and Evaluation der University of Washington zufolge soll diese bis 2040 bei fast 86 Jahren liegen. Dahinter folgen Japan, Singapur - und die Schweiz. (cam)  © 1&1 Mail & Media / SN