In der Schweiz ist die Zahl der Grippe-Ansteckungen in den letzten Wochen steil nach oben gegangen. Experten raten in diesem Zusammenhang: Wer kann, soll grosse Menschenmengen in nächster Zeit meiden.

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Die Grippe hat die Schweiz derzeit fest im Griff. Die Zahl der Ansteckungen ist rapide gestiegen. Um sich vor einer Erkrankung zu schützen, gibt es laut Experten eine einfache Methode – die sich aber doch schwieriger gestalten kann, als man denkt, wenn man zum Beispiel in einer grossen Stadt wohnt oder im Beruf viel mit Menschen zu tun hat.

Umarmung und Begrüssungsküsschen verboten

Denn Experten raten dazu, grosse Menschenmengen und direkten Körperkontakt derzeit zu meiden, da die Grippe durch Tröpfchen, Niesen oder Husten übertragen wird.

"Man sollte deshalb Menschenansammlungen, aber auch Umarmungen, Händeschütteln und Begrüssungsküsse vermeiden", rät Kantonsärztin Monika Hänggi im Gespräch mit "20min.ch". Der Expertin zufolge sei es ratsam, immer einen Meter Sicherheitsabstand zum Gegenüber zu halten.

Hilft nur eine Impfung?

Während man sich zuhause gründlich die Hände mit Wasser und Seife waschen solle, biete es sich für unterwegs an, die Hände mit Desinfektionsmittel einzureiben.

Dies sorge allerdings nicht für einen vollständigen Schutz, betont ein anderer Experte, der Immunologe Beda Stadler von der Uni Bern. "Um sich vollständig vor der Grippe zu schützen, müsste man zu Hause bleiben und den Kontakt mit Leuten einstellen. Hände kann man desinfizieren, aber dies bietet keinen vollständigen Schutz." Seiner Meinung nach sei eine Impfung der einzig sinnvolle Schutz. (the)  © 1&1 Mail & Media / SN

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