• Seit vergangener Woche gibt es in der Schweiz grünes Licht für die Booster-Impfung gegen COVID-19.
  • Wer soll die Auffrischungsspritze erhalten?
  • Der Bund stellt nun klar: Jüngere Menschen kommen nur in Einzelfällen zum Zug.

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Die Booster-Impfung soll zunächst hauptsächlich bei Personen über 65 Jahren zum Einsatz kommen. Personen im Alter zwischen 16 und 64 sollen sie "nur in Einzelfällen" erhalten, wie der Impfempfehlung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu entnehmen ist. Solche Einzelfälle seien demnach etwa "chronische Erkrankungen mit höchstem Risiko".

Die Heilmittelbehörde Swissmedic hatte vergangene Woche grünes Licht für die mRNA-Auffrischimpfungen gegen COVID-19 gegeben. Zugelassen wurden Drittimpfungen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna. Sie sollen "besonders gefährdeten Personen" und "Menschen mit geschwächtem Immunsystem" ab 12 Jahren verabreicht werden.

Diese drei Personengruppen dürfen die Booster-Impfung erhalten

In der Impfempfehlung des Bundes kommen drei Personengruppen zum Zug:

  • alle über 65-Jährigen,
  • alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Alters- und Pflegeheimen und
  • "besonders gefährdete Personen" zwischen 16 und 64 Jahren.

Schwer immungeschwächten Personen zwischen 12 und 15 Jahren wird demnach noch keine Auffrischimpfung empfohlen. Die Altersgrenze bei der Drittimpfung sorgte bereits in den vergangenen Tagen für Kritik.

In solchen Einzelfällen müssten betroffene junge Personen mit ihren Ärztinnen und Ärzten das Risiko für schwere Corona-Erkrankungen gegenüber den noch relativ begrenzten Verträglichkeitsdaten der Auffrischimpfung abwiegen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Forscher entwickeln Corona-Impfung per Pflaster

Forscher der University of Queensland im australischen Brisbane haben ein Pflaster entwickelt, das schon bald Corona-Impfungen per Spritze ersetzen könnte. Einer Studie zufolge ist das Pflaster sogar wirksamer als die herkömmlichen Impfungen. Ausserdem könnten durch die Entwicklung aufwendige Kühlketten vermieden werden.