• Während in einigen Ländern längst die dritte Corona-Impfung verabreicht wird, zögert die Schweiz noch.
  • Doch das könnte sich bald ändern.
  • Der Zulassungsleiter von Sissmedic geht davon aus, dass in wenigen Wochen die Booster-Impfung kommen könnte.

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Ist eine dritte Corona-Impfung bald in der Schweiz verfügbar? In der Fernsehsendung "10 vor 10" machte Swissmedic-Zulassungsleiter Claus Bolte zumindest Hoffnung darauf. Noch im Oktober könnte die sogenannte Booster-Impfung kommen.

Allerdings nur, "wenn die entsprechenden Firmen mitspielen", sagte Bolte. Auf die Frage, wann die dritte Impfung seiner Meinung nach zugelassen werde, erklärte der Zulassungsleiter: "Ich spreche von wenigen, vielleicht zwei oder drei Wochen."

Immer mehr Impfdurchbrüche in der Schweizer Bevölkerung

Wenn die Hersteller mitspielen würden, sei eine Zulassung bis Ende Oktober möglich. Das Problem bislang: Die Hersteller hätten noch nicht eindeutig nachgewiesen, welche Personen- oder Altersgruppen von der dritten Impfung profitieren. "Diese Unterscheidung oder die Notwendigkeit einer Auffrischung, ist noch nicht eindeutig erbracht worden", sagte Bolte. Das hätte Swissmedic noch einmal hinterfragt.

In den vergangenen Tagen wurden immer mehr Stimmen in der Politik laut, die ein schnelleres Handeln von Swissmedic gefordert haben. Warum die Zulassung so lange dauert? "Swissmedic muss sicherstellen, dass nur wirksame Mittel und Therapien zugelassen werden. Das ist ihr Auftrag", sagte Daniel Theis von der SRF-Wissenschaftsredaktion.

In den letzten Wochen gab es immer wieder Impfdurchbrüche. Vor allem ältere Menschen sterben trotz zweifacher Impfung an COVID-19. Wie "20min.ch" vor Kurzem berichtete, starben seit Anfang September 40 Personen trotz zweifacher Dosis von Biontech/Pfizer. Zwölf hatten Moderna erhalten und verstarben dennoch. "Eine Zulassung für ältere Menschen ab 80 Jahren könnte somit durchaus Sinn ergeben", sagte Theis.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Tony Marshall auf der Intensivstation: Corona-Infektion trotz Impfung

Der Schlager-Star Tony Marshall ist einem Bericht zufolge im Krankenhaus und liegt auf der Intensivstation. Der 83-Jährige sei mit dem Coronavirus infiziert, berichtet die "Bild"-Zeitung und beruft sich auf den Manager des Musikers, Herbert Nold. Fotocredit: imago images