Bund und Kantone haben am Donnerstag das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie diskutiert. Auch weiterhin können Veranstalter mit keiner Planungssicherheit rechnen.

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Um das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie zu besprechen, haben sich Bund und Kantone am Donnerstag (20. August) zusammengesetzt. Wie SRF berichtet, traten Bundesrat Alain Berset und der Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektion (GDK), Lukas Engelberg, vor die Presse und gaben die wichtigsten Ergebnisse bekannt.

Für Eishockey- und Fussballspiele gemeinsame Regeln

Vor allem beim Thema Grossanlässe mit mehr als 1.000 Personen ab Oktober habe es Meinungsverschiedenheiten gegeben. Alle Einzelheiten konnten nicht geklärt werden – stattdessen ist für kommende Woche ein weiteres Treffen zwischen Bund und Kantonen geplant.

Das Einzige, was bereits in trockenen Tüchern ist: Sowohl bei Eishockey- als auch bei Fussballspielen sollen in der gesamten Schweiz die gleichen Regeln gelten. Dagegen sollen die Regeln für Rockkonzerte und ähnliche Grossveranstaltungen von den Kantonen selbst bestimmt werden.

Veranstalter haben weiterhin keine Sicherheit

Das bedeutet: Bevor eine solche Grossveranstaltung genehmigt wird, muss jeder Kanton die aktuelle Corona-Lage sorgfältig prüfen. Wenn sich die Situation verändert, kann die Veranstaltung auch kurzfristig verboten werden. Damit haben Veranstalter auch weiterhin keine Sicherheit in der Planung.

"Die Veranstalter sind Unternehmer. Sie tragen das Risiko, wenn sie sich vorbereiten, Investitionen tätigen und Gesuche stellen und allenfalls nichts durchführen können", betonte Engelberg. "Dann liegt das nicht mehr in der Verantwortung der öffentlichen Hand."  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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