Das Image als Playboy-Bunny war Cathy Lugner wohl zu wenig, denn sie sonnte sich 2016 im Scheinwerferlicht. Die 26-Jährige inszenierte sich an der Seite von Mörtel als potentielle Präsidentengattin und zog in den "Promi Big Brother Container". Doch das Jahr endete alles andere als versöhnlich - im November folgte die Scheidung von Richard Lugner - wir blicken zurück.

Hinter ihr liegt ein turbulentes Jahr: Zuerst Leider-Nein-Präsidentengattin, dann Platz zwei bei "Promi Big Brother" und Ende November schliesslich die Scheidung von Richard Lugner. Auf Facebook liess die 26-Jährige ihr Fans an dem ganzen Spektakel teilhaben: Cathy zeigte sich als perfekte Mama, postete Bilder aus dem Urlaub und plauderte über die Ups and Downs ihrer Ehe.


Stress mit Brooke und Cathy: So ging es wirklich zu in "Mörtels" Loge.


Das Jahr begann, wie wir es von Mörtel kennen, medial gewohnt flächendeckend: Lugner for President hiess es, als im Jänner die Kandidaten für das höchste Amt im Land ins Rennen gingen. Getreu dem Lugner´schen Familienmotto "Klotzen statt Kleckern" wähnte sich der Baumeister schon in der Tradition von Politgranden wie John F. Kennedy, denn "der hatte Jackie und ich hab die Cathy", wie er gegenüber dem Magazin "News" launig anmerkte. So weit kam es dann doch nicht, wie bekannt ist. Mörtel schaffte es zwar auf die Liste der sechs Kandidaten, scheiterte aber mit 2,3 Prozent quasi hauchdünn in der Stichwahl.

Eiszeit in der Opernball-Loge

Auch den Opernball nutzte Cathy Lugner für den grossen Auftritt - sie inszenierte sich gekonnt neben den Stargästen Brooke Shields und DJ Mr. Probz. Und es gab auch ein wohlkalkuliertes Skandälchen. Schliesslich will das Publikum zu Hause vor dem Fernseher ja bei Laune gehalten werden: Cathy nannte Mr. Probz "attraktive Sahneschnittchen" und bald brodelte die Gerüchteküche. Lief da etwa mehr als nur artiges Posieren für die Fotografen? Die Gazetten spekulierten und ATV, das mit den "Lugners am Opernball" ein Highlight für Society-Voyeure bietet, jubilierte.

Wäre doch gelacht, wenn die Quote nicht durch einen saftigen Wortwechsel zwischen Herr und Frau Lugner gepimpt werden könnte. "Irgendwann musst du wissen, wost hingehörst", so der sichtlich verschnupfte Baumeister zur fremdflirtenden Cathy. "Und was weisst DU?" kontert die Blondine. Eiszeit in der Loge.



Wie immer gilt: Wer bei den darauffolgenden, medial inszenierten "Ehekrise-Versöhnungs-Spielchen" den Überblick bewahren will, könnte unter Umständen ein wenig die Orientierung verlieren. Das Lugner´sche Beziehungskarussell rotierte in gewohnter Höchstgeschwindigkeit. Aber wie immer gilt: Alles halb so wild, Hauptsache es rauscht im Blätterwald.

Im Container trägt Cathy Brille statt Make-Up

Wenn, ja, WENN da nicht Cathys Teilnahme bei "Promi Big Brother" Ende des Sommers gewesen wäre. Die Regeln im Schnelldurchlauf: Ein Haus, zwölf Bewohner, oben hui, im Keller pfui. Unfassbar nervenaufreibende Challenges (Leckduell! Karusselwettrennen!) entscheiden über Luxusherberge oder Kanalisation. Und Cathy? Trägt Brille statt Make-Up und zeigt überraschend sympathisch, dass sie durchaus gewillt ist, mehr zu sein als das Anhängsel ihres Angetrauten.

Apropos Mörtel: Der Gute laboriert gewohnt dezent daran, dass Cathy ohne seinen Willen und auch noch mit anderen Männern in den Container eingezogen ist! Lugner lässt durchklingen, dass sich das für eine Lady nicht ziemt und leidet. Aber es kommt noch besser: High Noon im Big Brother Haus ist angesagt, als sich der Baumeister mit Cathy zur Aussprache trifft - doch das Gespräch geht in die Hose. Mittlerweile hat Cathy nämlich die Aussagen ihres Mannes zugespielt bekommen und reagiert extrem emotional - und schwankt irgendwo zwischen Hysterie und Stinkigkeit. Tenor: Ich habe immer zurückgesteckt, hier und jetzt passiert, was ICH will. Emanzipation light. Ob gescripted oder nicht, man ist als Zuschauer ob dieser Cathy-Aktionen, die zumindest einen Hauch authentischer wirken als bisher, zwischen Fremdscham und Sympathie gefangen.



Fazit des Big Brother Auftrittes: Ein zweiter Platz, ein Publikum mit Aha-Momenten und eine Cathy Lugner, der man weniger Make-Up und mehr ungekünstelte Ehrlichkeit wünscht. Es steht ihr.

Dass es auch nach dem Realityformat in gewohnter Lugner-Manier mit "Sie trennen sich - sie trennen sich nicht" weiterging, dürfte niemanden überraschen. Am Ende gibt es jedoch kein versöhnliches Ende für die beiden. Richard Lugner feierte seinen Geburtstag im Oktober noch mit seiner Cathy, doch Ende November ist alles aus und vorbei, das Paar lässt sich nach 26 Monaten Ehe scheiden.