Ladegeräte, die Stromschläge verteilen oder Plastikteilchen in Schokolade und Feinkostsalaten: 2016 hatte an Rückrufen einiges zu bieten. Wir haben die grössten Produktwarnungen zusammengestellt.

Januar

  • 29. Januar: Apple muss Netzteilstecker austauschen: Apple ruft Millionen von Adaptern zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, können bei den betroffenen Steckern die Verbindungsstifte abbrechen. Es droht schlimmstenfalls die Gefahr eines Stromschlags. Betroffen sind iPads und Mac-Computer, die zwischen 2003 und 2015 ausgeliefert wurden.
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Jahresrückblick: Die süssesten Zoo-Babys 2016

Sie sind so klein und knuffig: Diese süssen Tierbabys wurden im vergangenen Jahr in den Zoos dieser Welt geboren.

Februar

  • 16. Februar: Salmonellen in der Wurst: Kaufland muss die Salami der Eigenmarke zurückrufen. Das Unternehmen reagiert auf die Erkrankung von einigen Kunden. Die Wurst kann Ursache für Übelkeit und Erbrechen sein.
  • 23. Februar: Mars ruft Schokoriegel zurück: Der Hersteller Mars Chocolate ruft freiwillig Schokoladenprodukte der Marken Mars, Snickers, Celebrations und Milky Way zurück. Anlass für den Rückruf ist der Fund einer Verbraucherin: Sie hatte in einem Produkt Kunststoffteilchen entdeckt. Als Ersatz können sich Konsumenten andere Produkte aus dem Sortiment des Herstellers aussuchen - unter anderem Katzenfutter oder Spaghetti und Fertigsossen.

April

  • 09. April: Glasscherben beim Discounter: Bei einer Kontrolle beim Discounter Netto werden bis zu zwei Zentimeter grosse Glasscherben in Fleischprodukten gefunden. Diese sind vermutlich bei der Verarbeitung bei der Firma Ulmer Fleisch durch Glasbruch in die Ware gelangt. Die betroffenen Schweineschwarten wurden an Frischfleischtheken in Teilen von Bayern verkauft.
  • 13. April: Hanfprotein mit Nebenwirkungen: Die Drogerie dm muss das Hanfproteipulver der Firma Veganz aus dem Sortiment nehmen - es enthält zu hohe Mengen THC und kann daher berauschend wirken. Das gilt jedoch nur für Zwei- bis Dreijährige.

Mai

  • 25. Mai: Plastik im Salat: Der Fertiggerichte-Hersteller Homann ruft zehn Salatprodukte zurück. In einzelnen Fällen enthält der Salat Kunststoffteilchen.
  • 30. Mai: Riesen-Rückruf bei Sieber: Die bayerische Fleischerei muss alle Schinken- und Wurstprodukte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zurückrufen. Der Grund sind Bakterien namens Listerien. Diese sorgen für Fieber, Erbrechen, Durchfall oder Muskelschmerzen und wurden bei Stichproben in den Produkten gefunden.

Juni

  • 23. Juni: Ikea muss Schutzgitter "Patrull" zurückrufen: Man habe Kundenberichte erhalten, dass sich die Gitter unerwartet geöffnet hätten und Kinder die Treppe heruntergefallen seien, teilt das Unternehmen mit. Das ist bei weitem nicht der einzige Rückruf von Ikea. Besonders Schokolade wird 2016 häufig falsch deklariert.

Egal ob Chrissy Teigen und John Legend, Jools und Jamie Oliver oder Ronnie und Sally Wood – diese Stars freuten sich 2016 über zuckersüssen Familienzuwachs.

Juli

  • 12. Juli: Plastik auch in Dosen-Wurst: Die Supermarktkette Rewe muss das hauseigene Corned Beef zurückrufen. In den Dosen werden bei einer Kontrolle teilweise Kunststoffteilchen gefunden, die von einer Lebensmitteltransportbox stammen.

September

  • 02. September: Samsung Galaxy Note 7 geht in Flammen auf: Bei einigen Geräten besteht Feuergefahr beim Aufladen des Akkus. Laut Samsung gab es 35 Vorfälle, bei denen sich das Galaxy Note 7 extrem erhitzt hatte. Die US-Luftfahrtaufsicht rät sogar dazu, die Geräte nicht in Flugzeugen zu benutzen. Später explodiert das Samsung einer Kundin in einem öffentlichen Café.
  • 24. September: Keime in der Milch: Die H-Milch von Hochwald muss wegen eines Keims zurückgerufen werden. Der Keim bildet sich während der Produktion, gelangt in die Milch und wird dort bei Kontrollen entdeckt. Hochwald beliefert unter anderem die Marken korrekt, Milbona, Gut & Günstig, Penny und K-Classic.

Oktober

Mit Material der dpa.