Jahresrückblick 2016: Die spektakulärsten Satellitenbilder

Kommentare5

Auch in diesem Jahr haben Satelliten wieder beeindruckende Bilder von unserer Erde gemacht. Ob nun schillernde Farben oder geheimnisvolle Schnörkel - unser Planet hat viel zu bieten.

Diese Aufnahme erstrahlt in einem kräftigen Rot und zeigt den westlichen Teil von Namibia, der den Namib-Naukluft-Nationalpark umgibt. Der Park umfasst unter anderem die weltweit älteste Wüste und die Naukluft-Berge. Die Sanddünen werden übrigens von Nebel in Form gebracht, der vom Meer hereinzieht.
Ein Teil der Antiatlas-Gebirgskette, die am Rande der Sahara liegt, ist auf dieser Satellitenaufnahme abgebildet. Das Gebirge ist durch eine Kollision der Kontinentalplatten entstanden und könnte einst sogar höher als der Himalaya gewesen sein. Erosion hat dafür gesorgt, dass die Gebirgskette immer kleiner wurde.
Grosse Teile von gebrochenem Eis schwimmen im Alakölsee in Kasachstan. Der Salzsee friert am Ende des Winters für zwei Monate zu und taut im Frühling wieder auf, wie dieses eindrucksvolle Bild zeigt.
Die Landschaft der iranischen Salzwüste Dascht-e Kawir gleicht einem Ölgemälde. Die Temperaturen können hier im Sommer bis zu 50 Grad Celsius erreichen. Das Wasser, das von den Bergen hinabfliesst, erschafft hier saisonale Seen. Wenn das Wasser verdunstet ist, hinterlässt es die hier zu sehenden Maserungen aus Lehm und Sand.
Am 4. Oktober traf Hurrikan "Matthew" auf Haiti. Es war der stärkste Sturm, der die Karibik seit 50 Jahren heimgesucht hat. Als das Foto gemacht wurde, hatten die Winde bereits eine Geschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde erreicht.
Die Sundarbans sind die grössten Mangrovenwälder der Erde und liegen zum grössten Teil in Bangladesch. Die dunklen Stellen in der Aufnahme sind die unberührten Wälder. Die rechte Seite des Bildes zeigt bewohnte Gebiete, die Bevölkerung betreibt hier Ackerbau.
Der Nationalpark Los Glaciares in Argentinien wurde 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und ist 7.000 Quadratkilometer gross. Der Upsala Glacier ist wegen der steigenden Temperaturen in den letzten 15 Jahren um drei Kilometer geschrumpft.
Die östliche Atacamawüste in Chile ist komplett frei von jeglicher Vegetation. Im oberen Teil der Aufnahme sieht man Chiles Salzsee, der aus Wasser entsteht, das von den Anden herunterkommt. Da die Flüssigkeit nirgends abfliessen kann, verdunstet sie und hinterlässt pures Salz.