Im Wallis hat in der Nacht auf Donnerstag die Erde gebebt. Der Wert auf der Richterskala betrug 3,1.

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"Keine Schäden zu erwarten", twitterte der Erdbebendienst, nachdem um 2:21 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,1 bei Anzère VS gemessen worden war.

Wirklich gefährlich dürften die Erschütterungen rund acht Kilometer südöstlich des Sanetschpasses nicht gewesen sein, wie es weiter heisst. Ein Beben dieser Stärke sorge in der Regel kaum für Schäden.

Wallis ist besonders gefährdet

Das Wallis ist der schweizerische Kanton mit der grössten Erdbebengefährdung. Besonders schwer getroffen hat es den Kanton im Jahr 2019. Nach Angaben des Erdbebendienstes an der ETH Zürich war die Zahl der spürbaren Beben doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel.

Das stärkste Beben in jenem Jahr hatte demnach eine Magnitude von 4,2 und ereignete sich Ende Mai in der Nähe von Novel. Insgesamt seien 1.670 Beben registriert worden – ein Rekord seit Beginn der modernen Erdbeben-Überwachung in den 1970ern.

Das Ergebnis rührt aber nicht nur von einer erhöhten seismographischen Aktivität her. Die seismische Technik hat sich in den letzten Jahren schlicht und ergreifend weiterentwickelt. Auch das Messnetz ist ausgeklügelter geworden und wurde modernisiert und verdichtet.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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