Wieder ist in der Ägäis ein Flüchtlingsboot gekentert. Sieben Menschen starben, darunter ein Baby und vier Kinder.

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Beim Kentern eines Flüchtlingsbootes in der Ägäis sind ein Baby und vier weitere Kinder ertrunken. Insgesamt starben bei dem Unglück sieben Menschen, wie die griechische Küstenwache am Freitag mitteilte. Ihre Nationalität sei noch unklar.

Vier Kinder und acht Erwachsene gerettet

Das Boot sank in der Nähe der Insel Inousses, die zwischen der Insel Chios und dem türkischen Festland liegt. Vier Kinder, drei Frauen und fünf Männer konnten gerettet werden. Nur noch die Leichen gefunden wurden dagegen von einem Baby, vier weiteren Kindern sowie zwei Frauen.

Immer wieder versuchen Flüchtlinge in meist viel zu kleinen Booten, über die Ägäis von der Türkei nach Griechenland zu kommen. Dabei sind in den vergangenen Jahren hunderte Menschen ertrunken. (afp/mcf)

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