Das Bundesamt für Gesundheit hat Details zum ersten Coronaerkrankten in der Schweiz veröffentlicht. Demnach liegt der 70-Jährige im Spital in Lugano, sein Zustand ist stabil.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Auch in der Schweiz ist inzwischen der erste Fall einer am Coronavirus erkrankten Person bestätigt worden. Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nun vermeldete, liege der 70 Jahre alte Patient im Moncucco-Spital in Lugano.

Die Klinik, die sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Lugano befindet, hat dies inzwischen auch per Pressemitteilung bestätigt und schreibt darin weiter: "Die Sicherheit aller Patienten und Mitarbeiter ist gewährleistet."

Zudem arbeite das Spital eng mit den zuständigen Behörden des Bundes sowie des Kantons zusammen, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Derzeit könne die Klinik im Normalbetrieb laufen, heisst es weiter.

Weitere Massnahmen vermeldet

Um das Risiko von Neuerkrankungen zu minimieren, wurden laut "20min.ch" diverse Massnahmen ergriffen. So herrsche bis auf Weiteres für alle Angehörigen der Armee im Raum Tessin ein Ausgangsverbot.

Auch der Lebensmittelkonzern Nestlé hat reagiert und schränkt zunächst bis zum 15. März Geschäftsreisen deutlich ein.

Bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sind derweil die Kontrolleure dazu angehalten worden, "gemäss den Empfehlungen des BAG und den vom Bundesamt empfohlenen Hygienemassnahmen" zu handeln, wie "20min.ch" SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi zitiert.

Dazu gehöre unter anderem, dass es die Kontrolleure vermeiden sollen, Pässe von Reisenden in die Hand zu nehmen. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

Corona hält weiter an

Der Virus wird seinen Höhepunkt erst Ende Februar erreichen, sagt ein Experte voraus. Die Ausbreitung des Virus könnte noch zwei Monate andauern.