• Am Montagmorgen besetzten Aktivisten von Klimastreik Schweiz den Paradeplatz in Zürich.
  • Sie blockierten Eingänge zu den UBS- und Credit-Suisse-Gebäuden.
  • Die Polizei begann bereits um 8:00 Uhr mit ersten Räumungen.

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Grosser Klimastreik am Montagmorgen in Zürich. In den frühen Morgenstunden versammelten sich zahlreiche Aktivistinnen und Aktivisten der Organisation Klimastreik Schweiz am Zürcher Paradeplatz und stellten sich vor dem UBS- und dem Credit-Suisse-Gebäude auf, wie unter anderem "blick.ch" berichtet.

Ab 8:00 Uhr begann die Polizei, den Platz zu räumen. Bilder auf Twitter zeigen, wie Demonstrantinnen und Demonstranten abgeführt werden. Bis zum Mittag waren nach einer Meldung der Stadtpolizei Zürich rund 30 Personen vorläufig festgenommen worden.

Laut einer Medienmitteilung von Klimastreik Schweiz besetzten rund 200 Menschen die Gebäude von UBS und Credit-Suisse. "Die Aktion war erfolgreich und verlief sicher. Jetzt hoffen wir, dass die klimaschädlichen Machenschaften der Finanzinstitute ein Ende nehmen", wird Frida Kohlmann, Klimaaktivistin und Mediensprecherin von Rise Up for Change, darin zitiert.

Aktivisten fordern Umdenken der Banken

Doch warum haben sich die Aktivistinnen und Aktivisten UBS und Credit Suisse ausgesucht? "Die Credit Suisse und UBS haben bislang alles andere als angemessen auf die Klimakrise reagiert. Deswegen besetzt die Klimagerechtigkeitsbewegung heute den Hauptsitz der Credit Suisse sowie die naheliegende Geschäftsstelle der UBS, um auf die Folgen der Untätigkeit der Schweizer Finanzinstitute aufmerksam zu machen. Wir fordern mit unserer Aktion, dass die Schweizer Finanzinstitute auf einen sozial- und klimaverträglichen Kurs umschwenken", erklärte Kohlmann.

UBS will sich nicht konkret äussern

Trotz der polizeilichen Räumung blockieren die Demonstranten weiterhin die Zugänge zu den Gebäuden. "Mit schweren Gegenständen wie Tripods, Lock-Ons sowie einer Fahrradkette und Sitzblockaden werden unterschiedliche Eingänge der Geschäftsstellen der UBS weiterhin blockiert", heisst es in einer weiteren Medienmitteilung der Organisation.

Auf Anfrage von "blick.ch" will sich die UBS nicht konkret zu den Ereignissen äussern. "Die Bank hat sich dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen über das gesamte Geschäft hinweg bis 2050 auf Netto-Null zu senken, das Ziel wird mittels wissenschaftlich fundierter Zwischenziele für 2025, 2030 und 2035 anvisiert", teilt die Bank im Gespräch mit dem News-Portal mit.  © 1&1 Mail & Media/spot on news