Der Schock nach der grausamen Tat in Basel sitzt tief. Auf unterschiedliche Arten erweisen die Einwohner dem ermordeten Buben die letzte Ehre.

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Die Anteilnahme um den erst siebenjährigen Mergim L., der von einer psychisch labilen Frau auf offener Strasse erstochen wurde, ist gross. Davon zeugen nicht nur die zahlreichen Kränze, Blumen und Kerzen, die am Ort der ungeheuerlichen Tat niedergelegt wurden.

Der Bub wurde am Samstag in seiner Heimat Gjilan im Kosovo beerdigt.

Zeichen der Solidarität

Um Mergim zu gedenken, hat ein 35-jähriger Vater auch einen Trauermarsch via Facebook-Aufruf auf die Beine gestellt. "Als Vater war ich schockiert über die Tat und will helfen", zitiert "Blick.ch" den Organisator, Emi Salahi.

Die Route führt am Tatort vorbei, wo weitere Kerzen und Blumen niedergelegt werden. "Am Schluss beim Gotthelferplatz können wir uns wieder verabschieden", steht in der Veranstaltungsbeschreibung. Persönlich kenne Herr Salahi die Familie des ermordeten Kindes nicht, mit der Aktion wolle er aber seine Solidarität zeigen.

Das ist geschehen

Der gebürtige Kosovo-Albaner war gerade auf dem Weg von der Primarschule nach Hause, als ihn die 75-jährige Rentnerin attackierte und niederstach.

Die Ärzte des Universitäts-Kinderspitals kämpften vergeblich um das Leben des Jungen. Zu den genauen Beweggründen der Tat ist noch nichts bekannt. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

Ein siebenjähriger Junge wird in Basel auf offener Strasse getötet. Unter Tatverdacht steht eine 75 Jahre alte Frau. Das ist bislang zur Tat bekannt.