Forscher haben in Basel eine unheimliche Entdeckung gemacht. In einem Massengrab stiessen sie auf 27 Skelette von jungen Männern.

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Bei archäologischen Ausgrabungen auf einer Kasernenbaustelle bei Basel haben Wissenschaftler eine sensationelle, wenngleich auf gruselige Entdeckung gemacht: 27 menschliche Skelette, die aus dem 19. Jahrhundert stammen sollen.

Die Archäologen gehen davon aus, dass es sich um Soldaten handelt, die einer Epidemie zum Opfer fielen, wie unter anderem "20 Minuten" berichtet. Während der Napoleonischen Kriege (1792 – 1815) brachten durchmarschierende Soldaten den "Flecktyphus" auch nach Basel und das Umland.

Sind es Typhus-Tote?

Tausende Soldaten und etwa 800 Basler starben nach dem Ausbruch der Epidemie an den Folgen von Typhus. Die Forscher vermuten, dass die Leichen in eben jenem Massengrab bestattet wurden, wie es in der Medienmitteilung zum Fund heisst.

Über die genaue Herkunft der Toten ist bis jetzt noch nicht viel bekannt, das soll sich laut Kantonarchäologe Guido Lassau aber bald ändern: "Wir könnten durch eine Isotopenanalyse beispielsweise herausfinden, wo die mutmasslichen Soldaten herkamen, das wäre natürlich sehr spannend", wird Lassau von "20 Minuten" zitiert.

Die Skelette stammen wohl von Soldaten.

Ein weiteres Massengrab?

Die Ausgrabungsarbeiten an der Kaserne wurden bereits abgeschlossen. Zwar sei noch ein zweiter Graben entdeckt worden, in dem ebenfalls ein Massengrab vermutet wird, doch habe man diesen nicht untersucht, wie Lassau angibt: "Wir graben nicht alles aus, was uns interessiert."

Er hoffe, künftige Generationen seien "auf einem noch besseren wissenschaftlichen Stand und können noch mehr Informationen aus den Fundstellen gewinnen". (kms)  © 1&1 Mail & Media / SN

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