Nach einem brutalen Raubüberfall in Basel im vergangenen April nimmt die Kriminalpolizei neun Personen fest. Auch gegen eines der Opfer wird ein Verfahren eingeleitet.

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Am 20. April wurden zwei Männer in Basel Opfer eines brutalen Überfalls. Gegen 22 Uhr brach in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Schanzenstrasse eine Gruppe von mehreren Jugendlichen und Erwachsenen ein.

Laut einer Mitteilung der Basler Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen der Jugendanwaltschaft und der Kriminalpolizei ergeben, dass die beiden Opfer im Alter von 18 und 20 Jahren sind. Der 18-Jährige wurde bei dem Überfall verletzt.

Demnach seien die teils maskierten Täter mit Stichwaffen und Pistolen bewaffnet gewesen. Auf den 18-Jährigen hätte die Gruppe mehrmals eingeschlagen. Anschliessend hätte sie die Wohnung durchsucht und Drogen, Geld sowie elektronische Geräte entwendet. Danach sei die Gruppe geflüchtet, wie die Staatsanwaltschaft weiter schreibt.

Neun Personen festgenommen

Nach einer kurzen Fahndung konnte die Polizei vier der Angreifer in Gewahrsam nehmen. Nach weiteren Ermittlungen wurde klar, dass noch weitere fünf Personen an dem Überfall beteiligt waren. Auch sie konnten inzwischen durch die Kriminalpolizei und Jugendanwaltschaft festgenommen werden.

Bei den neun Tatverdächtigen handelt es sich um eine 15-jährige Schweizerin, drei Schweizer im Alter von 15, 17 und 21 Jahren, zwei Iraner im Alter von 18 und 19 Jahren, zwei Gambier im Alter von 17 und 19 Jahren sowie einen Eritreer im Alter von 17 Jahren.

Darüber hinaus läuft ein Verfahren gegen den 18-jährigen Deutschen, der überfallen wurde. Bei ihm besteht der Verdacht auf Drogenhandel. (eee)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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