Am Freitagabend haben Unbekannte beim Bahnhof St. Johann in Basel ihr Unwesen getrieben: Sie legten Stahlfässer auf die Gleise und versprayten einen Wagon.

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Unbekannte legten am Freitagabend zwischen 19 Uhr und 19.30 Uhr Stahlfässer auf die Schienen beim Bahnhof St. Johann in Basel.

Trotz Vollbremsung ist es einem aus Frankreich kommenden Regionalzug nicht gelungenen, der Gefahr zu entgehen, die dort auf dem Gleis auf ihn wartete.

Der Zug kollidierte mit einem Fass, eine Entgleisung konnte jedoch verhindert werden. Später stellte die Polizei ein zweites leeres Fass auf dem Streckenabschnitt sicher.

Täter begehen weitere Schandtaten

Nachdem der Regionalzug zum Stehen kam, sollen sich die Täter am hinteren Wagon zu schaffen gemacht haben. "20 Minuten" berichtet von einem versprayten Zugteil.

Die Stahlfässer sowie die Spray-Aktion waren aber noch nicht das ganze Übel. Weiter wird den Unbekannten vorgeworfen, ein Kabel aus der Verankerung gerissen und es bewusst über die Schienenführung gelegt zu haben.

Die Folge: Ein zweiter Zug fuhr darüber und durchtrennte es. Der Schienenverkehr musste daraufhin auf einem Teil der Gleisanlage für drei Stunden eingestellt werden. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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