Einen besinnlichen Weihnachtstag hatten die Bewohner der Berner Gemeinde Herzogenbuchsee wohl eher nicht. Am 24. Dezember stand ihre reformierte Kirche in Flammen. Die Folge: ein Sachschaden in Millionenhöhe.

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Am Morgen des 24. Dezember hat es in der reformierten Kirche in Herzogenbuchsee im Kanton Bern gebrannt. Nach Angaben der Kantonspolizei seien insgesamt 84 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren ausgerückt, um den Rauch und die Flammen zu bändigen.

Der Erfolg ist nur von kurzer Dauer

Nachdem am Mittag mitgeteilt wurde, der Brand sei gelöscht, folgte die Ernüchterung: Die Flammen brachen erneut aus – und brachten die Turmspitze gegen 22:45 Uhr gänzlich zum Einsturz. Das Dach des Kirchenschiffs sei dabei ebenfalls beschädigt worden, heisst es in einer weiteren Mitteilung.

Die Polizei spricht von einem geschätzten Sachschaden von über einer Million Franken. Die Brandursache sowie der Grund für das erneute Entfachen müssten noch geklärt werden. Derzeit würden Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen ermitteln.

Die reformierte Kirche sowie das umliegende Gelände wurden aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

Nach verheerendem Brand: Fernsehteam betritt Notre-Dame

Vor einem Monat zerstörte ein Feuer grosse Teile von Notre-Dame in Paris. Ein Journalist das amerikanischen Fernsehsenders ABC durfte die Kathedrale nun betreten, ein Video zeigt die verheerenden Zerstörungen. Copyright: "ABC World News Tonight" with David Muir