Viele Menschen missachten derzeit die vom Bundesrat angeordneten Verhaltensregeln während der Corona-Pandemie. In Zürich musste nun die Stadtpolizei eingreifen.

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Statt sich an die von der Bundesregierung vorgegebenen Verhaltensregeln während der Corona-Krise zu halten – soziale Kontakte sind zu vermeiden – begeben sich die Menschen derzeit lieber an den Zürichsee, um gemeinsam in der Sonne zu liegen.

"Sie verhalten sich äusserst fahrlässig"

Das sorgte bereits bei vielen für Unverständnis, so auch bei der Stadtpolizei Zürich. Wie unter anderem "blick.ch" berichtet, schritten die Beamten am Mittwoch (18. März) an der Zürcher Seepromade mit Lautsprecherwagen ein, um Gruppen von mehr als 15 Personen auseinanderzutreiben – auch als Social Distancing bekannt.

"Sie werden gebeten, die Vorschriften des Bundesrates einzuhalten. Sie verhalten sich äusserst fahrlässig. Sie riskieren, sich oder andere Personen mit dem Coronavirus anzustecken. Übernehmen Sie Verantwortung. Gehen Sie nur an die Öffentlichkeit, wenn es notwendig ist", appellierten die Polizisten durch einen Lautsprecher an die Menschen.

Droht die Ausgangssperre?

Nicht nur in Zürich sind unverantwortliche Verhaltensweisen wie diese zu beobachten. Folglich könnte der Bundesrat schon zeitnah die Corona-Massnahmen verschärfen und eine landesweite Ausgangssperre verordnen. Eine weitere Pressekonferenz wurde für den kommenden Freitag angekündigt. (eee)  © 1&1 Mail & Media / SN

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