In der Schweiz sind bislang 58 Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus bestätigt. Das Bundesamt für Gesundheit hat nun die Hygiene-Empfehlungen um einen Zusatz ergänzt: "Social Distancing".

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Im Umgang mit dem Coronavirus kommt es auf das richtige Verhalten an: Gründlich Händewaschen, in ein Taschentuch oder die Armbeuge husten und niesen, Händeschütteln möglichst vermeiden und Arztpraxen erst nach telefonischer Anmeldung aufsuchen.

Diese Empfehlungen stammen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und wurden am Mittwoch noch einmal ergänzt. Gesundheitsminister Alain Berset stellte das sogenannte "Social Distancing" vor – Abstand halten ist angesagt.

Vor allem ältere Menschen sind gefährdet

Wer etwa in einer Schlange ansteht, an Sitzungen teilnimmt oder sich an öffentlichen Plätzen aufhält, sollte auf einen gewissen Abstand zu seinen Mitmenschen achten.

Wie unter anderem "bluewin.ch" berichtet, sei dies vor allem zum Schutz besonders anfälliger Personen notwendig: derjenigen über 65 Jahre. Zwar würde es sich bei den bis dato 58 Infizierten grösstenteils um Patienten im Alter zwischen 20 und 40 Jahren handeln. Daniel Koch, Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten im BAG, warnt jedoch, dass die Mortalität ab 65 Jahren rasch ansteige.

Seiner Meinung nach ist es "unwahrscheinlich, dass wir in der Schweiz keine Todesfälle haben werden". Neben den bestätigten Fällen befinden sich derzeit noch mehrere hundert in Abklärung. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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