Schweizweit befinden sich schon mehr als 100 Menschen wegen des Coronavirus in Quarantäne. Auf die zuständigen Gemeinden kommt dadurch viel Arbeit zu.

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Die Anzahl von Menschen, die wegen des Coronavirus unter Quarantäne gestellt wurden, steigt immer weiter. Inzwischen dürfen schweizweit schon mehr als 100 Personen nicht mehr das Haus verlassen. Ein Umstand, der nun die zuständigen Gemeinden vor eine anspruchsvolle Aufgabe stellen könnte, wie "20min.ch" berichtet.

Wie sieht es mit der Versorgung der Betroffenen aus?

Vor allem die Frage, wie die Betroffenen mit lebenswichtigen Vorräten versorgt werden sollen, stellt sich derzeit. "Verhungern muss sicher niemand, die Gemeinde ist dafür zuständig, die Betroffenen bei Engpässen zu versorgen", beschwichtigt laut des Berichts Gundekar Giebel, der Mediensprecher der Berner Gesundheitsdirektion.

Allerdings gibt es auch gegenteilige Aussagen, etwa vom Präsidenten des Verbands Bernischer Gemeinden, Daniel Bichsel: "Bei Quarantänen ist es so, dass grundsätzlich von der Eigenverantwortung der betroffenen Personen ausgegangen wird." Derweil würden Gemeinden nur "in ganz speziellen Fällen, wenn alle Stricke reissen, Unterstützung gewähren".

Muss eine Luftbrücke eingerichtet werden?

Mit 70 Menschen in Quarantäne ist die Gemeinde Spreitenbach im Kanton Aargau besonders stark betroffen. Ein Umstand, der gegebenenfalls zu drastischen Massnahmen führen könnte. "Notfalls könnten Verpflegung und medizinische Versorgung auch aus der Luft vorgenommen werden", zitiert "20min.ch" Renate Gautschy, die Präsidentin der Gemeindeammänner-Vereinigung des Kantons Aargau.

Julien Steiner, Vizestadtschreiber der Stadt Biel in Bern, sieht hierbei ganz klar den Kanton in der Pflicht. Da die Quarantäne eine Anordnung des Kantons war, sei "auch der Kanton in Kontakt mit den Menschen und für ihre Versorgung zuständig“. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

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