Bestätigte Fälle von Coronavirus-Patienten in der Schweiz gibt es bislang nicht. Dennoch ist die Vorsicht und damit auch die Nachfrage an Atemschutzmasken gross. Das Problem: Das Haltbarkeitsdatum von einem Grossteil des hiesigen Bestandes ist bereits abgelaufen.

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Die Ausbreitung des Coronavirus beschäftigt die Menschen weltweit – auch hierzulande. Atemschutzmasken werden angelegt, um sich vor den Erregern zu schützen. Wer keine besitzt, wird in der Apotheke fündig. Oder nicht?

Grosse Nachfrage sorgt für Engpässe

Wie "bluewin.ch" berichtet, sei entsprechender Nasen- und Mundschutz in zahlreichen Apotheken bereits ausverkauft. Zwar existiere in der Schweiz ein Vorrat an Masken, der laut Informationen von Keystone-SDA während der Grippepandemie 2009/10 angeschafft wurde. "Jedoch ist deren Verbrauchsdatum leider abgelaufen", meint Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Die Atemschutzmasken könnten dennoch verwendet werden. Nach Angaben des BAG betreffe das Verfallsdatum in erster Linie das Gummiband sowie dessen festen Halt an der Maske selbst.

Ist das Tragen einer Atemschutzmaske überhaupt notwendig?

Wie das Coronavirus übertragen wird, ist noch nicht abschliessend geklärt. In der Schweiz wurden bislang noch keine Ansteckungen bestätigt. Das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes ist daher weder Pflicht noch wird es von der Weltgesundheitsorganisation als Präventionsmassnahme aufgeführt. (cos)  © spot on news