Sechs Überfälle in der Ostschweiz, davon alleine vier im Jahr 2019, gehen bereits auf das Konto des Kapuzen-Räubers. Immer dreister geht der bewaffnete Unbekannte dabei vor.

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Schon seit 2017 treibt ein vermummter Bankräuber sein Unwesen in der Ostschweiz. Am vergangenen Freitag hat der Unbekannte, der bislang bei jedem seiner Raubzüge einen hellgrauen Kapuzenpulli und ein schwarzes Tuch vor dem Gesicht trug, erneut zugeschlagen – zum nunmehr sechsten Mal.

Immer dieselbe Masche

Angst vor der Festnahme scheint der Räuber nicht zu haben. So hat er einen ersten Banküberfall am Freitag zunächst abgebrochen, als er die Kantonalbank in Erlen TG heimsuchen wollte, jedoch noch vor dem Betreten des Gebäudes die Aufmerksamkeit der Bankangestellten auf sich zog.

Sein dreister Ausweichplan: Keine Stunde später überfiel er daraufhin die Filiale in Bischofszell, wie die zuständige Polizei laut der Seite "Blick.ch" offenbart. Dabei konnte der mit einer Pistole bewaffnete Mann mit einer unbekannten Summe Geld fliehen, die er in einem Rucksack verstaute.

Frequenz nimmt zu

Auch in der Anzahl der Raubzüge wird der Verbrecher immer dreister. Der erste Überfall fand im Herbst 2017 statt, danach erfolgten im November 2018 sowie im März 2019 weitere Taten. Alleine im vergangenen August schlug er doppelt zu, Ziel waren damals jedoch keine Banken, sondern zwei Tankstellen (Arbon TG sowie Wittenbach SG).

Mit dem neuesten Vorfall gehen nun also alleine 2019 schon vier Überfälle auf das Konto des Hoodie-Räubers. Trotz der erdrückenden Beweislage will die Kantonspolizei aber dennoch nicht ausschliessen, dass es sich um verschiedene Täter handeln könnte. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

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