Es war keine böse Absicht, beteuert Ariella Kaeslin. Dennoch ist die ehemalige Kunstturnerin im September 2018 deutlich zu schnell gefahren und muss nun mit den Konsequenzen leben: Ihr Billett ist weg!

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Ab dem 19. März muss sich Ariella Kaeslin andere Wege suchen, um mobil zu sein. Ihren Audi darf die Olympia-Teilnehmerin von 2008 dann vorerst nämlich nicht mehr steuern.

Der Grund: Anfang September 2018 raste sie mit 44 Stundenkilometern zu viel auf dem Tacho durch einen Baustellen-Abschnitt auf der A3 Richtung Zürich.

80 km/h waren erlaubt, der mobile Blitzer erwischte Kaeslin mit 124 km/h.

Ade, Billett

"Ich bin die Strecke schon zigmal gefahren", meint die 31-Jährige gegenüber dem "Blick". Die Baustelle hätte sie an diesem Tag einfach nicht bemerkt. "Es war ein riesiger Schock, als es plötzlich blitzte."

Nun muss die gebürtige Luzernerin die Konsequenzen tragen. Nicht nur ist sie ihren Führerausweis für drei Monate los, ihr steht auch noch ein Bussgeld von 800 Franken sowie Gebühren in Höhe von 350 Franken bevor.

Ausserdem, so berichtet die Zeitung, werde die Ex-Kunstturnerin "mit einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen à 160 Franken bestraft, welche bedingt aufgeschoben wird mit einer Probezeit von zwei Jahren".

Eine Spur von Einsicht

Ihr Verhalten war nicht richtig, zeigt sich die 31-Jährige reumütig. Sie versuche, stets ein Vorbild zu sein und dazu gehöre nun einmal auch, "dass man die Konsequenzen aus seinen Fehlern tragen muss".

In den drei Monaten der Billett-Abstinenz wolle Kaeslin auf Bus und Bahn umsteigen. "Das wird schon gehen", meint sie zuversichtlich. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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