An Bord einer Swiss-Maschine sorgte beissender Kerosingeruch für Angst und Schrecken. Das Flugzeug musste deswegen nach kurzer Zeit umdrehen.

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Die Passagiere des Swiss-Airbusses mit der Flugnummer LX 2150 haben statt der Sonne von Mallorca einen gehörigen Schrecken bekommen. Nur rund 45 Minuten, nachdem die Maschine in Zürich abgehoben war, machte der Pilot eine abrupte 180-Wende und steuerte wieder den Ausgangsflughafen an.

Der beängstigende Grund: Wie eine Passagierin gegenüber der Seite "Blick.ch" erläutert, habe es an Bord verbrannt und nach Kerosin gerochen. Daraufhin habe sich die Flugleitung dazu entschieden, die Maschine zu wenden, noch bevor sie den Genfersee überflogen hatte. In Zürich habe dann bereits die Feuerwehr auf dem Rollfeld gewartet. Zu einem Einsatz kam es aber nicht.

Es bestand keinerlei Gefahr

Laut der Fluggesellschaft habe "für die Passagiere und Crew (…) zu keinem Zeitpunkt Gefahr" bestanden. Demnach sei ein technischer Defekt an der Klimaanlage des Flugzeugs für den Vorfall verantwortlich gewesen, heisst es weiter.

Ein schwerwiegender Fehler liege folglich nicht vor: "Das Flugzeug befindet sich derzeit in der Wartung und wird in Kürze wieder in den regulären Flugbetrieb zurückkehren", zitiert "Blick.ch".

Es gab nur einen kleinen Trost

Neben dem Schrecken mussten die Passagiere dann noch gut zweieinhalb Stunden in Zürich warten, ehe es für sie – dieses Mal erfolgreich – nach Mallorca ging. Als Entschädigung habe es einer Passagierin zufolge für das Chaos allerdings nur einen Snack-Gutschein gegeben. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

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