Eigentlich hätte sich die Schweizer Luftwaffe am Donnerstag mit der F/A-18C/D Hornet an der Flugshow auf der Axalp beteiligt. Die Show musste wegen Rissen am Jet jetzt jedoch abgesagt werden.

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Die Flugvorführungen auf der Axalp finden nicht statt: Im Rahmen von Kontrollarbeiten wurden am Mittwoch Risse an den Landeklappen der F/A-18C/D Hornet festgestellt, wie es auf der Website der Schweizer Armee heisst.

Der Kommandant der Luftwaffe habe demnach als Sofortmassnahme eine Flugeinschränkung für den Jet sowie die Überprüfung sämtlicher F/A-18-Flugzeuge angeordnet.

Das bedeutet die Flugeinschränkung

Bis die Überprüfung abgeschlossen ist, dürfen "keine Flugdemonstrationen in Bodennähe und Angriffe mit Bordkanone durchgeführt werden", lautet es auf der Website. Es gelte zudem eine Minimalflughöhe von rund 1.000 Metern über Grund.

Für den Luftpolizeidienst stehen die Flugzeuge dennoch zur Verfügung.

Ohne Hauptattraktion keine Vorführung

Als Hauptattraktion der Flugvorführungen der Luftwaffe auf der Axalp gelten das Schiessen mit der Bordkanone und die Demonstration der Flugeigenschaften der F/A-18. Da das durch die Flugeinschränkung momentan untersagt ist, hat die Luftwaffe die Veranstaltung abgesagt.

Bis wann die Überprüfung der Jets abgeschlossen ist, wird derzeit noch abgeklärt.

Im Februar dieses Jahres wurden laut "20min.ch" schon einmal Risse im oberen Rumpf einer F/A-18 entdeckt. Danach wurden ebenfalls alle Flugzeuge der Flotte überprüft. Weitere Risse wurden jedoch nicht gefunden. (tae)  © 1&1 Mail & Media / SN