Forbes-Liste: Die zehn reichsten Menschen der Welt

Multi-Milliardär Carlos Slim Helú aus Mexiko feiert am 28. Januar seinen 80. Geburtstag. Der laut "Forbes" fünftreichste Mensch der Welt steht in Konkurrenz zu diesen erfolgreichen Geschäftsmännern, die weltweit um die Spitze der Superreichen buhlen. © spot on news

Platz zehn der reichsten Menschen der Welt sicherte sich im Ranking des Wirtschaftsmagazins "Forbes" Larry Page aus den USA. Der Informatiker war vergangenes Jahr 50,8 Milliarden US-Dollar schwer. Mittlerweile wird das Vermögen des ehemaligen CEO und "Alphabet Inc. Page" und "Google"-Mitbegründers auf über 66 Milliarden Dollar geschätzt. Der 46-Jährige investiert in Start-ups, die unter anderem an der Erfindung eines fliegenden E-Autos tüfteln.
Dieser Milliardär spendet auch gerne einige Millionen, um den Klimawandel zu bekämpfen: Michael Bloomberg. Der ehemalige Bürgermeister von New York möchte nun für die Demokraten ins Rennen um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten einsteigen. Reich wurde Bloomberg aber nicht als Politiker, sondern Unternehmer: Er gründete die Finanzdaten-Agentur "Bloomberg L.P." und den Nachrichtendienst "Bloomberg Television". 2019 besass der 77-Jährige etwa 55,5 Milliarden US-Dollar.
"Facebook"-Gründer Mark Zuckerberg wurde 2019 von "Forbes" 62,3 Milliarden Dollar schwer geschätzt. Laut neuesten Zahlen besitzt der damals jüngste Selfmade-Milliardär mittlerweile sogar über 80 Milliarden US-Dollar. Der 35-Jährige lebt mit seiner Ehefrau Priscilla Chan und den zwei gemeinsamen Kindern in Kalifornien.
Der amerikanische Gründer des Software-Konzerns "Oracle Corporation" ist auf Platz sieben der reichsten Menschen der Welt. Larry Ellison brach sein Studium ab und arbeitete danach bei kleinen Computerfirmen. Sein Wissen sammelte er durch das Lesen von Büchern, arbeitete jahrelang an einem neuen Datenbanksystem. Der Fleiss zeichnete sich aus: Heute wird sein Vermögen auf 62,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Platz sechs sichert sich der Spanier Amancio Ortega. Der 83-jährige Mode-Milliardär arbeitete sich von seiner Bademäntel-Firma ganz nach oben und besitzt heute gleich mehrere bekannte Marken, wie "Zara", "Massimo Dutti" oder "Pull&Bear". Insgesamt umfasst seine Unternehmensgruppe "Inditex" acht Handelsketten. Sein Vermögensstand 2019: 62,7 Milliarden US-Dollar.
Der reichste Mexikaner, Carlos Slim Helú, ist der fünftreichste Mensch der Welt mit geschätzten 64 Milliarden US-Dollar. In den 80er-Jahren baute er sein Imperium auf. In den 90ern kaufte er die Telefongesellschaft "Telmex", das heute grösste Privatunternehmen Mexikos. Aber auch gute Aktieninvestitionen brachten Slim Helú sein Vermögen von etwa 64 Milliarden US-Dollar ein.
Mit der 200-Millionen-Euro-Spende für den Wiederaufbau von Notre Dame sorgte die Familie Arnault für Schlagzeilen. Familien-Oberhaupt Bernard Arnault aus Frankreich wurde von "Forbes" 76 Milliarden Dollar schwer geschätzt. Zum Luxuskonzern der Arnaults zählen die Modemarke "Louis Vuitton" und der Champagner "Moët & Chandon".
Der erfolgreiche Investor Warren Buffet aus den Vereinigten Staaten liegt auf Platz drei der reichsten Menschen der Welt. Er leitet das Investment-Unternehmen "Berkshire Hathaway". Das "Orakel von Omaha" möchte allerdings sein geschätztes Vermögen von über 82 Milliarden teilen: Gemeinsam mit Bill Gates gründete er "The Giving Pledge". Die Kampagne ruft Milliardäre zu grosszügigen Spenden für das Allgemeinwohl auf – und einige sind diesem Ruf bereits gefolgt.
Sein Vermögen wurde auf 96,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Bill Gates ist der zweitreichste Mann der Welt. Der "Microsoft"-Mitbegründer baute mittlerweile gemeinsam mit seiner Frau Melinda die weltgrösste Privatstiftung auf, die zum Grossteil Gesundheitsprojekte in Entwicklungsländern unterstützt.
Der "Amazon"-Gründer Jeff Bezos aus den USA führt die Liste an. Mit geschätzten 131 Milliarden US-Dollar ist er der reichste Mensch der Welt – und das, obwohl er 2019 nach seiner Scheidung 36 Milliarden an seine Frau abgeben musste. Neben "Amazon" besitzt Bezos auch die Zeitung "The Washington Post" und das Raumfahrtunternehmen "Blue Origin".