• Wegen fehlender oder fehlerhafter Bauteile muss der Automobilbauer Ford 2,9 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Unter anderem soll es einen Defekt bei der Parkfunktion geben, wonach ohne die zusätzliche Handbremse das Fahrzeugen wegrollen könne. Bis jetzt könnten vier Unfälle mit diesen Defekten in Verbindung stehen.

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Der zweitgrösste US-Autobauer Ford muss in Amerika zahlreiche Fahrzeuge reparieren. Das Unternehmen ruft auf seinem Heimatmarkt über 2,9 Millionen Autos zurück, bei denen wegen fehlender oder fehlerhafter Bauteile die Schaltung möglicherweise nicht richtig funktioniert.

Das geht aus Dokumenten der US-Verkehrsaufsicht NHTSA vom Mittwoch hervor. Ford warnt unter anderem vor einem Defekt der Parkfunktion beim Schalthebel, wegen der die Autos ohne zusätzliche Betätigung der Handbremse wegrollen könnten. Dieses Problem beschäftigt den Hersteller schon seit Jahren.

Rückruf: Wegen Bremsproblemen ruft Mercedes fast eine Million Autos zurück - welche Modelle betroffen sind

Der Automobilhersteller Mercedes ruft weltweit etwa eine Million Autos zurück. Der Grund: Überprüfungen an einzelnen Fahrzeugen haben ergeben, dass es zu Problemen mit der Bremse kommen kann. (Bildcredit: IMAGO/Independent Photo Agency/Alessio De Marco)

Bereits vier Unfälle mit Verletzten

Ford gab gegenüber der Aufsichtsbehörde vier Unfälle mit Verletzungen an, die im Zusammenhang mit dem Defekt stehen könnten. Betroffen sind Fahrzeuge vom Typ Escape, C-Max, Fusion, Transit Connect und Edge. Die Modelljahrgänge reichen von 2013 bis 2021. Ford hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Rückrufe wegen dieses Problems veranlasst.

Zudem muss der Autobauer rund 53.000 neuere Bronco-Modelle reparieren. Hier ist die Kindersicherung mangelhaft. Bereits am Dienstag hatte Ford einen Rückruf von knapp 49.000 E-Mach-Elektroautos von Mustang wegen Überhitzungsgefahr angekündigt. (dpa/ktu)