Die Friedensnobelpreisträger seit 2009

Der Friedensnobelpreis wurde erstmals 1901 vergeben. Besonders kontrovers diskutiert wurde in jüngerer Zeit die Verleihung an den damaligen US-Präsidenten Barack Obama im Jahr 2009. Das sind die Preisträger der vergangenen zehn Jahre.

2018: Denis Mukwege (Kongo) und Nadia Murad (Irak) wurden für ihren Einsatz gegen sexuelle Gewalt als Waffe in Kriegen und bewaffneten Konflikten mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
2017: Im Jahr zuvor ging der Preis an die Internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung (Ican). Ican versucht, die Aufmerksamkeit auf die katastrophalen Folgen des Gebrauchs von Atomwaffen zu richten und setzt sich für ein vertragsgebundenes Atomwaffenverbot ein. (Bild: Sascha Hach und Xanthe Hall, Geschäftsführender Vorstand von Ican Deutschland)
2016: Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos wurde vom Nobelkomitee für seine entschlossenen Bemühungen ausgezeichnet, den mehr als 50 Jahre währenden Bürgerkrieg in dem südamerikanischen Land zu beenden.
2015: Das Quartett für den nationalen Dialog in Tunesien für seinen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer pluralistischen Demokratie in Tunesien nach der sogenannten Jasmin-Revolution 2011 erhielt 2015 den Friedensnobelpreis. (Bild v.li.: Houcine Abbassi, Wided Bouchamaoui, Ben Moussa und Mohamed Fadhel Mahmoud)
2014: Malala Yousafzai (Pakistan) und Kailash Satyarthi (Indien, nicht im Bild) wurden für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und jungen Leuten sowie für das Recht aller Kinder auf Bildung ausgezeichnet.
2013: Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) erhielt die Auszeichnung für ihren Einsatz gegen die weltweit geächteten Massenvernichtungswaffen. (Bild: OPCW-Direktor Ahmet Uzumcu)
2012: Die Europäische Union erhielt den Friedensnobelpreis für ihren mehr als sechs Jahrzehnte währenden Beitrag für Frieden, Demokratie und Menschenrechte in Europa. (v.li.: Herman Van Rompuy, José Manuel Barroso und Martin Schulz)
2011: Tawakkul Karman (li., Jemen), Leymah Gbowee (M., Liberia) sowie Ellen Johnson-Sirleaf (r., Liberia) wurden für den gewaltfreien Kampf zur Stärkung der Rechte von Frauen ausgezeichnet.
2010: Liu Xiaobo (China) wegen seines langen und gewaltfreien Einsatzes für die Menschenrechte in seiner Heimat.