Ein vom IS angeworbener Schweizer soll einen Anschlag auf einen Treibstofftank in Vernier geplant haben. Eine Bestätigung durch den NDB gibt es nicht, dafür aber Andeutungen durch einen Politiker.

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Der Genfer Staatsrat Mauro Poggia hat Pläne für einen Anschlag auf ein Treibstofflager in Vernier GE durch einen Schweizer angedeutet. Das berichtet die Westschweizer Zeitung "Le Temps".

Keine Bestätigung durch NDB oder BA

Weder der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) noch die Bundesanwaltschaft (BA) haben die Pläne dazu oder ein Scheitern dieser bestätigt.

Der NDB soll aufgrund von Informationen aus den USA die Genfer Polizei informiert haben. Mauro Poggia bestätigte im Westschweizer Radio RTS: "Der Informationsfluss hat funktioniert." Er selbst sei allerdings nicht informiert gewesen. Der Politiker des Mouvement Citoyen Genevois (MCG) ist seit Kurzem für die Polizei verantwortlich.

Mutmasslicher Anschlag war für 2019 geplant

Über die Hintergründe der mutmasslich geplanten Tat herrscht weitestgehend Unklarheit, wie "NZZ" schreibt. Der Anschlag war offenbar für April oder Mai 2019 geplant worden. Laut Zeitungsbericht ergriff die Genfer Polizei nach der Alarmierung umgehend Schutzmassnahmen.

Vonseiten der Bundesanwaltschaft hiess es lediglich, man arbeite mit den zuständigen Stellen von Bund und Kantonen zusammen, die für die Terrorismusbekämpfung zuständig seien. (kms)  © 1&1 Mail & Media / SN