Immer häufiger bleibt der Herd kalt und der Ofen aus: Ganz zur Freude der Lieferdienste. Welche Essensbestellungen in der Schweiz am häufigsten getätigt werden? Und wer sich am liebsten beliefern lässt? Hier gibt's die Antworten.

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Vor zwölf Jahren wurde das Unternehmen Eat.ch gegründet, heute ist es auf dem Schweizer Markt für Esslieferdienste nicht mehr wegzudenken. Geschäftsleiter Dominic Millioud weiss: "Die Schweiz ist kulinarisch ein vielfältiges Land."

Gegenüber "blick.ch" schätzt der 41-Jährige, dass in einem Jahr etwa 60 Millionen Bestellungen bei seiner Firma aufgegeben werden. 2018 sei so ein Umsatz von rund 1,2 Milliarden Franken zusammengekommen. Bis 2020 soll "das Volumen nochmals um 15 Prozent, auf 1,4 Milliarden Franken, wachsen", meint er.

Pizza, Sushi, Burger: Das sind die Favoriten

Ein pauschaler Dauerbrenner unter den Essensbestellungen lasse sich schweizweit nicht festmachen. "Die regionalen Unterschiede sind relativ stark", erklärt Millioud.

Demnach seien in diesem Jahr in der Deutschschweiz 49 Prozent aller Bestellungen Pizza-Aufträge gewesen. In der Welschschweiz hingegen hätte die Nachfrage nach Sushi 53 Prozent der Bestellungen ausgemacht. Burger sei der Favorit der Innerschweiz gewesen und im Kanton Wallis hätten knapp hinter den Pizzen die Taco-Bestellungen einen Grossteil aller Aufträge ausgemacht.

Wer lässt sich das Essen liefern?

"Unsere Kundschaft sind wirklich Herr und Frau Durchschnittsschweizer", sagt Geschäftsleiter Millioud. Dazu zähle er sowohl Studierende als auch Young Professionals und Familien mit Kindern.

Über das Alter der Kunden lasse sich sagen: "Bis 55 sind alle Generationen vertreten." Danach würden die Bestellzahlen "stark abnehmen". Und weiter: "Millennials bestellen dreimal häufiger Essen nach Hause als ihre Eltern." (cos)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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