Der Verkauf von Tabakprodukten und ähnlichen Erzeugnissen an Minderjährige wird in Genf gestoppt. Das hat der Grosse Rat in seiner jüngsten Sitzung entschieden.

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In Genf dürfen künftig keine Tabakerzeugnisse, elektronische Zigaretten, Nachfüllflaschen und Patronen mehr an Minderjährige verkauft werden. Diese neue Rechtsvorschrift ist aus einer Debatte im Kantonsparlament hervorgegangen, wie unter anderem SRF berichtet.

Mit der Vorschrift soll vor allem der Tabakkonsum von Minderjährigen eingeschränkt werden. Bislang war der Verkauf von entsprechenden Produkten in Genf legal.

Gesundheitsvorsteher sieht Handlungsbedarf

Laut Staatsrat und Gesundheitsvorsteher Mauro Poggia ist das beschlossene Verkaufsverbot längst überfällig. Seinen Schilderungen zufolge würden mehr als acht Prozent der 14- bis 15-Jährigen mindestens einmal in der Woche rauchen – Tabak oder E-Zigarette.

Letztere soll mithilfe des Beschlusses nun ebenfalls vermehrt den Rücktritt antreten. Denn auch das Rauchen von E-Zigaretten an öffentlichen Orten ist künftig nicht mehr erlaubt. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

Forscher fordern Verbot von Filterzigaretten

Forscher fordern ein Verbot für Filterzigaretten. Die Filter sind aus schwer abbaubarem Kunststoff. Zudem sehen Forscher darin eine Mogelpackung: Die Filter seien nur dafür da, Tabak zu sparen und die Leute glauben zu lassen, dass Rauchen so weniger schädlich sei. Vorschaubild: