Seit Dezember vergangenen Jahres sieht sich die Kita-Kette Globegarden schweren Vorwürfen gegenüber. Ehemalige sowie aktuelle Angestellte bekräftigen diese nun zusätzlich: Listen sollen manipuliert und Kinder im Keller versteckt worden sein. Die Verantwortlichen nehmen Stellung.

Mehr aktuelle Themen finden Sie hier

Über angebliche Missstände in Einrichtungen von Globegarden, dem grössten Kita-Betreiber der Schweiz, hat das Online-Magazin "Republik" erstmals im Dezember vergangenen Jahres berichtet. Seither sollen sich immer mehr Angestellte, insgesamt 24 damalige und derzeitige, gemeldet haben, um die Beobachtungen des Magazins zu bestätigen.

Die Vorwürfe: Manipulation und Täuschung

So ist in einem jüngsten Bericht etwa von gefälschten Präsenzlisten die Rede. Die Anzahl der anwesenden Betreuungspersonen sowie jene der Kita-Kinder soll an manchen Tagen manipuliert worden sein. Der Grund: Je nach Kanton darf eine gewisse Anzahl an Kindern entsprechend zu der Anzahl anwesender Erzieher nicht überschritten werden. Das Verhältnis liegt zwischen 1:5 und 1:7.

Besonders verwerflich: Auf Anordnung der Regioleitung seien Kinder in einer Kita im Kanton Zug sogar einmal während einer Kontrolle im Keller versteckt worden. Der Zuger Sozialvorsteher Urs Raschle bestätigte "Republik" diese Meldung, meinte aber auch, dass bei einer weiteren unangekündigten Kontrolle keine entsprechenden Vorkommnisse gemeldet wurden.

Das sagt Globegarden zu den Vorwürfen

Die Verantwortlichen der Kita-Kette haben auf die Berichterstattung bereits reagiert. Man weise die Vorwürfe "in aller Deutlichkeit zurück", heisst es in einem Statement von Globegarden-Geschäfts­leiterin Christina Mair.

"Selbstverständlich werden bei uns keine Kinder versteckt und wir fälschen oder manipulieren auch keine Präsenzlisten", zitiert "20min.ch" daraus. Gegenüber Behörden und Eltern verhalte man sich stets "offen und transparent". (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

Kindergarten lädt Stripperin für Eröffnungsfeier ein

Denkbar unpassend: Ein Kindergarten in China hat für eine Eröffnungsfeier eine Stripperin eingeladen. Die unangebrachte Showeinlage hat nun Konsequenzen.