Es wird geschnieft, gehustet oder einfach flach im Bett gelegen: Die Grippewelle hat die Schweiz fest im Griff. Obwohl der Schwellenwert für eine Epidemie schon längst überschritten ist, steigt die Zahl der Erkrankten weiter an.

Mehr Aktuelles lesen Sie hier

Jedes Jahr dieselbe Qual? Auch zu Beginn des Jahres 2019 ist die Schweiz vor der Grippewelle nicht gefeit. Wie die jüngsten Zahlen des Bundesamts für Gesundheit zeigen, erkranken immer mehr Menschen an der lahmlegenden Infektion.

Keine Besserung in Sicht

War bereits Mitte Januar mit über 68 Grippe-Fällen pro 100.000 Einwohner von einer Epidemie die Rede, so ist der durchschnittliche Wert mittlerweile auf 214 Fälle pro 100.000 Einwohner angestiegen. Ein Abflachen ist vorerst nicht in Sicht.

Am häufigsten betroffen, so berichtet unter anderem "20 Minuten", sind Kinder im Alter zwischen 0 und 4 Jahren. Auch gebietsweise lassen sich Unterschiede erkennen.

Während beispielsweise in der Westschweiz weniger Personen von der Grippewelle betroffen sind, wurden in den Kantonen Graubünden und Tessin rund 480 Fällen pro 100.000 Einwohner vermerkt.

Glück im Unglück?

Man mag es kaum glauben, aber im Vergleich zum Jahr 2018 ist die Zahl der gemeldeten Grippe-Fälle wesentlich geringer. Liegt der schweizweite Wert aktuell bei durchschnittlich 214 Fällen pro 100.000 Einwohner, wurden im Vorjahr zur selben Zeit ganze 350 Fällen registriert. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

Grippe oder Erkältung?

Während eine Erkältung meist leicht auskuriert wird, kann eine Grippe sogar lebensbedrohlich sein. Dr. Johannes beschreibt, an welchen Symptomen man den Unterschied erkennt. Weitere Videos des Mediziners unter www.doktor-johannes.de.