In der zweiten Februarwoche dieses Jahres hat die Welle der Grippe-Erkrankungen in der Schweiz ihren Zenit überschritten. Die Zahl der Grippefälle sinkt.

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In der gesamten Schweiz sind grippeähnliche Erkrankungen weitverbreitet. Nach der zweiten Februarwoche ist die Zahl der Grippefälle aber gesunken, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) berichtet. Der saisonale epidemische Schwellenwert sei jedoch immer noch überschritten.

Zahl der Influenza-Erkrankungen gesunken

In der siebten Kalenderwoche des Jahres 2020 wurden von 144 Ärzten des Sentinella-Meldesystems etwa 35 grippeähnliche Erkrankungen pro 1.000 Konsultationen gemeldet. Hochgerechnet entspricht das 263 Fällen pro 100.000 Einwohner. In der Vorwoche lag der Wert noch bei 345 Fällen.

Die Zahl der Influenza-Erkrankungen ist damit gesunken, liegt aber immer noch weit über dem saisonalen epidemischen Schwellenwert von 69 Grippeverdachtsfällen pro 100.000 Einwohner. Dieser ist schon seit Kalenderwoche zwei überschritten.

Kinder sind am meisten betroffen

Kinder zwischen null und 14 Jahren sind laut BAG am meisten betroffen, die Tendenz sinkt jedoch. Auch in der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen nahm die Anzahl der grippeähnlichen Fälle ab, während die Anzahl bei den über 30-Jährigen konstant blieb.

Zwischen Oktober und April gibt das BAG wöchentlich einen Bericht und eine Risikobeurteilung über die derzeitige Grippewelle ab. Damit können sowohl Bevölkerung als auch Ärzte rechtzeitig über das Auftreten der Grippewelle und die Abdeckung durch Grippe-Impfstoffe informiert werden.

Laut BAG wurde bisher in jedem Winter eine Grippewelle festgestellt. Die Intensität, Länge, Art der zirkulierenden Virenstämme und Auswirkungen auf die Bevölkerung seien jedoch von Jahr zu Jahr unterschiedlich. (tae)  © 1&1 Mail & Media / SN

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