Beim Herumtollen sind zwei Hunde im Tessin in ein Erdloch gestürzt. Der eine Vierbeiner blieb zwischen zwei Steinen hängen und konnte noch am selben Tag gerettet werden. Der andere jedoch blieb zunächst spurlos verschwunden.

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Auf der Alpe di Cava im Tessin stürzten am 2. August zwei Hunde in eine Erdspalte. Das eine Tier, ein Setter-Welpe, blieb zwischen zwei Steinen stecken und konnte nach kurzer Zeit geborgen werden. Der ältere Mischling blieb laut "blick.ch" jedoch 17 Tage lang verschwunden. Jetzt konnte er lebendig gerettet werden.

Im Wald verschwunden

Die beiden Hunde tollten zuerst auf einer Hütte herum und verschwanden plötzlich im Wald. "Dort hat es tiefe Erdspalten. Ich machte mir Sorgen", erzählte der Besitzer des älteren Vierbeiners Rocky. Beide Tiere befanden sich tatsächlich etwa fünf Meter tief in einem Erdloch.

Der Welpe war zwischen zwei Steinen eingeklemmt. Rockys Besitzer und sein Enkel besorgten sich Seil und Taschenlampe - zurück am Unfallort fehlte von dem älteren Hund jedoch jede Spur. Der junge Setter konnte von den beiden gerettet werden.

Erst zweite Rettungsmission bringt Erfolg

Der Bellenzer Tierschutzverein startete am Tag darauf eine Rettungsmission. Die Tierschützer konnten zwar 35 Meter tief in die Spalte klettern, Rocky fanden sie jedoch nicht.

Am 19. August machten sich drei weitere Männer auf die Suche nach dem vermissten Hund. Einer der Höhlengänger stieg hinab und hörte in 15 Metern Tiefe ein Bellen. Rocky befand sich auf einem Felsabsatz. Er war zwar abgemagert, aber am Leben.

"Er hat wohl überlebt, weil er das Wasser von der Felswand leckte", sagte der glückliche Besitzer, der seinen Hund schon tot geglaubt hatte. Die drei Männer retteten den Hund und brachten ihn sicher wieder nach Hause. (tae)  © 1&1 Mail & Media / SN

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