Von einem Bad im Neuenburgersee raten die Behörden derzeit ab. Seit Mittwoch sind sechs Hunde nach dem Schwimmen gestorben. Die Polizei vermutet eine Vergiftung als Todesursache der Tiere.

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Die Behörden des Kantons Neuenburg raten derzeit vom Baden im Neuenburgersee ab. Der Grund: Sechs Hunde sind seit vergangenem Mittwoch (29. Juli) verstorben, nachdem sie im See geschwommen waren. Die Kantonspolizei geht von einer Vergiftung durch Cyanobakterien aus, heisst es in einer Mitteilung.

Badeverbot verordnet

Infolgedessen wurde für den betroffenen Strandabschnitt zwischen der Areuse-Mündung und der Ortschaft Colombier umgehend ein Badeverbot verordnet. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen stehen noch aus.

Bereits am vergangenen Donnerstagabend (30. Juli) hat die Polizei Personen, die sich im betroffenen Areal aufgehalten haben, aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Die Badegäste zeigten für die Massnahmen Verständnis. Weitere Fälle wurden seither nicht festgestellt.

Vorsichtshalber raten die Behörden vom Baden im gesamten Neuenburgersee ab, bis die Ergebnisse der Proben vorliegen. Diese werden am Freitag (31. Juli) entnommen, heisst es. Benachbarte Kantone wurden über die Umstände informiert.

Merkmale von Cyanobakterien

Wie sind Cyanobakterien zu erkennen? Sie entwickeln sich vor allem in stehenden Gewässern und bilden eine gallenartige Masse, die an der Oberfläche schwimmt. Die Farben können variieren. Hitze begünstigt die Produktion der Bakterien. Werden diese verschluckt, löst das eine Vergiftung aus. Gefährdet sind laut Bericht deshalb vor allem Hunde und Kleinkinder.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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